Vor dem Thesaurar Ulrich und dem Kantor Rinwin des Chorrherrenstifts Grossmünster Zürich als vom Papst delegierte Richter legt Ulrich genannt von Eßlingen als Prokurator des Klosters Söflingen unter Anführung aller früher vorgebrachten Gründe (u. a. Prozess zu Konstanz vor dem verstorbenen Thesaurar der Konstanzer Kirche Rudolf de Dietlimchen) Berufung am päpstlichen Gericht ein. Er übergibt den Text der Berufung dem Kantor in dessen curia claustrali in Anwesenheit von Bruder Heinrich, Lektor, Bruder Johann von Diessenhofen, Bruder Heinrich von Buchhorn und Bruder Rudolf genannt Trembelli vom Minderbrüderordenshaus in Zürich und Rüdeger von Kloten, Züricher Kanoniker, sowie dem Thesaurar im Umgang der Kirche vor den genannten Minderbrüdern, Magister Rudolf von Ertingen, Marquard Gnürser, Jakob Rufi, Priester, Kanoniker der Züricher Kirche.
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Vor dem Thesaurar Ulrich und dem Kantor Rinwin des Chorrherrenstifts Grossmünster Zürich als vom Papst delegierte Richter legt Ulrich genannt von Eßlingen als Prokurator des Klosters Söflingen unter Anführung aller früher vorgebrachten Gründe (u. a. Prozess zu Konstanz vor dem verstorbenen Thesaurar der Konstanzer Kirche Rudolf de Dietlimchen) Berufung am päpstlichen Gericht ein. Er übergibt den Text der Berufung dem Kantor in dessen curia claustrali in Anwesenheit von Bruder Heinrich, Lektor, Bruder Johann von Diessenhofen, Bruder Heinrich von Buchhorn und Bruder Rudolf genannt Trembelli vom Minderbrüderordenshaus in Zürich und Rüdeger von Kloten, Züricher Kanoniker, sowie dem Thesaurar im Umgang der Kirche vor den genannten Minderbrüdern, Magister Rudolf von Ertingen, Marquard Gnürser, Jakob Rufi, Priester, Kanoniker der Züricher Kirche.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 175
Söflinger Regesten Nr. 196
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.3 1301-1350 >> Rechtsstreit zwischen Kloster Reichenau und Kloster Söflingen über die Zehnten in Söflingen, Butzental und Harthausen vor Propst, Thesaurar und Kantor der Kirche in Zürich als päpstlich bestellten Richtern.
1312 Februar 22 (feria III. post dominicam Reminiscere)
Urkunden
Literatur: Frank S. 68 f.
Ausstellungsort: Zürich
Überlieferungsart: Insert
Besonderheiten: Eingerückt in Pergamentrodel U 175 als Nummer (30)
Ausstellungsort: Zürich
Überlieferungsart: Insert
Besonderheiten: Eingerückt in Pergamentrodel U 175 als Nummer (30)
Rechtsstreit zwischen Kloster Reichenau und Kloster Söflingen über die Zehnten in Söflingen, Butzental und Harthausen vor Propst, Thesaurar und Kantor der Kirche in Zürich als päpstlich bestellten Richtern.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
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- Söflingen, Klarissenkloster (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- 1.3 1301-1350 (Gliederung)
- Rechtsstreit zwischen Kloster Reichenau und Kloster Söflingen über die Zehnten in Söflingen, Butzental und Harthausen vor Propst, Thesaurar und Kantor der Kirche in Zürich als päpstlich bestellten Richtern. (Archivale)