Sammlung Pfarrer Wolfram Liebster (Bestand)
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8SL 008M
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 8SL Sammlungen >> 8SL 008M Sammlung Wolfram Liebster
Bestandsbeschreibung: Sammlung des Pfarrers Wolfram Liebster Wolfram Liebster (geb. 1925) war zunächst Pfarrer im Oldenburgischen sowie in Amsterdam. 1969 trat er seinen Dienst an der Friedenskirche in Barmen an, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1987 blieb. Er engagierte sich stark im christlich-jüdischen Dialog. Inhalt: Mitarbeit im Ausschuss Christen und Juden (v. a. Protokolle) 1976-1982; Reaktionen auf den Rheinischen Synodalbeschluss von 1980; Materialdienst des Ev. Arbeitskreises Kirche und Israel in Hessen und Nassau; umfangreiche Kopiensammlung von Aufsätzen und Beiträgen zum Thema christlich-jüdischer Dialog; eigene Publikationen; Gesellschaft für christl.-jüdische Zusammenarbeit in Wuppertal; Materialsammlung zu Barmen 1934-1984. Literatur: Katja Kriener/Johann Michael Schmidt (Hrsg.): Gottes Treue - Hoffnung von Christen und Juden: die Auseinandersetzung um die Ergänzung des Grundartikels der Kirchenordnung der Ev. Kirche im Rheinland, Neukirchen-Vluyn 1998. Akzessionsdatum: 1993.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ