Verband Evangelischer Arbeiter- und Volksvereine Niedersachsen e. V./Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
E 22
Landeskirchliches Archiv Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> Landeskirchliches Archiv >> E - Einrichtungen der Landeskirche, Werke, Vereine
1917-1947
Beschreibung: Seit den 1880er Jahren kam es allmählich zur Gründung evangelischer Arbeiter- und Volksvereine, die vor allem christliche Bildungsarbeit betrieben. Organisationseinheiten bildeten entweder die Kirchengemeinde oder der Wohnort. Während der Revolution 1918/1919 zerfielen die eher unpolitischen Arbeitervereine, und es dauerte mehrere Jahre, bis sie sich organisatorisch wieder stabilisierten.
Auch die 1905 ins Leben gerufene Zweigstelle Hannover des Verbandes organisierte sich 1919 neu; seine zentrale Einrichtung war die Ende 1925 gegründete Volkshochschule in Wolfshagen. Seit 1933 wurde die Arbeit des Verbandes stark eingeschränkt und ab 1934 im Rahmen des Männerbundes der Landeskirche weitergeführt.
Findmittel: Findbuch, maschinenschriftlich
Auch die 1905 ins Leben gerufene Zweigstelle Hannover des Verbandes organisierte sich 1919 neu; seine zentrale Einrichtung war die Ende 1925 gegründete Volkshochschule in Wolfshagen. Seit 1933 wurde die Arbeit des Verbandes stark eingeschränkt und ab 1934 im Rahmen des Männerbundes der Landeskirche weitergeführt.
Findmittel: Findbuch, maschinenschriftlich
0,3 lfd. M.
Bestand
Literatur: Hiepel, Claudia; Ruff, Mark (Hg.): Christliche Arbeiterbewegung in Europa 1850-1950. Stuttgart 2003. Bockstiegel, Heiko: 100 Jahre Evangelischer Arbeiterverein Quakenbrück 1892-1992. Quakenbrück 1992. Hofmann, Klaus Martin: Die Evangelische Arbeitervereinsbewegung 1882-1914. Bielefeld 1988. Erdmann, August: Die christliche Arbeiterbewegung in Deutschland. Stuttgart 1908. Zudem wird die Geschichte des hannoverschen Verbandes kurz beschrieben in: E. Rolffs, Evangelische Kirchenkunde Niedersachsens, Göttingen 1938, S. 167.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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