Amt für Volksschulen und Schulverwaltungsamt (Bestand)
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C 24
Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Nürnberg >> Bestandsgruppe C: Amtliche Provenienzen der bayerischen Zeit >> C 24 - Amt für Volksschulen und Schulverwaltungsamt
Der frühere Bestand "Schulverwaltungsamt und einzelne Schulen" wurde 1987 umbenannt in "Amt für Volksschulen und Schulverwaltungsamt"; die bis dahin im Bestand enthaltenen Schulen erhielten und erhalten künftig Einzelsignaturen innerhalb der Bestandsgruppen C (soweit es sich um städtische Schulen handelt) und E (z.B. E 32 Privatschule Stahl).Ein Zugang von Akten der Schulverwaltung erfolgte 1937/38, weitere Akten aus dem Schulbereich wurden 1951 übernommen. 1985/87 wurden die bis dahin vorliegenen Akten verzeichnet. Der Bestand enthält - alphabetisch nach Straße/Hausnummer geordnet - Schulhausakten zu den einzelnen Nürnberger Schulen (Nr. 1-217) und daran anschließend Unterlagen zur Aufgabenverwaltung (Nr. 218-518). Letztere enthalten Material zu nahezu allen den Unterricht und das schulische Umfeld betreffenden Belangen. Der Bestand enthält einige bis 1821 zurückgehende Unterlagen der Vorprovenienzen.2014 wurde das Findbuch C 24 (1) datenbankmäßig erfasst. Ein Teil der Abgabe des früheren Leiters des Amtes für Volksschulen und Förderschulen, Manfred Schreiner, aus dem Jahr 2006 wurde 2014 verzeichnet (Ergebnisse der Entnazifizierungsverfahren von Lehrern Nürnberger Schulen). Ein Teil der Abgabe ist noch unverzeichnet, sie enthält Unterlagen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit (Protokolle der Schulratssitzungen 1949 ff.).
lfd. Meter: 23,00; Einheiten: 1205
Bestand
Deutsch
Lehrer
Schulhausakten
Schulverwaltungsamt, Amt für Volksschulen und (Bestand)
Schulwesen
Volksschulen und Schulverwaltungsamt, Amt für (Bestand)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ