Befehl des Dekan des Stifts St. Johann in Mainz, die Chorfrau Kunigunde von Schlierbach wieder in den Konvent des Stifts Immichenhain aufzunehmen.
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 31, 134
Urk. 31, A II, Kloster Immichenhain
Urk. 31 Kloster Immichenhain - [ehemals: A II]
Kloster Immichenhain - [ehemals: A II] >> 1321-1350
1348 Mai 5
unbesiegelte Ausf., Perg.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: III° nonis Mayi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Dekan des Stifts St. Johann in Mainz befiehlt dem Pleban zu Neukirchen und dem Vizepleban von Grüsen, aufgrund des von ihm kraft päpstlicher Vollmacht gefällten Urteils im Streit zwischen der Chorfrau Kunigunde von Schlierbach als Klägerin und dem Stift Immichenhain als Beklagtem die Wiederaufnahme der Kunigunde in den Konvent zu veranlassen. Falls sie nicht gehorchen würden, sollten sie mit Amtsenthebung und Exkommunikation, die Chorfrauen dagegen mit Interdikt und Exkommunikation bestraft werden.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Dekan des Stifts St. Johann in Mainz befiehlt dem Pleban zu Neukirchen und dem Vizepleban von Grüsen, aufgrund des von ihm kraft päpstlicher Vollmacht gefällten Urteils im Streit zwischen der Chorfrau Kunigunde von Schlierbach als Klägerin und dem Stift Immichenhain als Beklagtem die Wiederaufnahme der Kunigunde in den Konvent zu veranlassen. Falls sie nicht gehorchen würden, sollten sie mit Amtsenthebung und Exkommunikation, die Chorfrauen dagegen mit Interdikt und Exkommunikation bestraft werden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ