Taut-Bruno-Alpine-Architektur 5
Taut-Bruno-Alpine-Architektur Alpine Architektur aus dem Bruno-Taut-Archiv
Alpine Architektur aus dem Bruno-Taut-Archiv >> 07. Pläne und Zeichnungen >> 07.02 Freie Pläne und Zeichnungen, nicht projektbezogen
(1917) vor 15. April 1918
Enthält: Aufschrift mit Feder in Grau über Bleistift (l. oben): Kristallhaus in den Bergen / ganz aus Glaskristall / errichtet ~ farbigem / in der Schnee- und Gletscherregion / Andacht - / Unausspechliches - / Schweigen Aufschrift mit Feder in Grau über Bleistift (l. oben): Tempel / des / Schweigens Aufschrift mit Feder in Grau über Bleistift (l.): Weg vom / Tal her. / Kristallmaste / sind Wegbe- / gleiter. ~ / Sie funkeln / in der Sonne / und besonders / die grössten, / die sich im / Lichte drehen - / Kristall- / Standarten / Plateaus für / Luftlandungen Aufschrift mit Feder in Grau über Bleistift (unten): Dieses Kristalhaus soll keine "Krone" sein. Wer kann / im All krönen wollen! - - Und keine "Stadtkrone". Bruno / Taut durfte nicht das Höchste, das Leere über eine Stadt / setzen. Architektur und Stadtdunst bleiben unüberbrück- / bare Gegensätze. Architektur lässt sich nicht "anwenden". Auch nicht auf Ideale. Jeder Menschengedanke / soll verstummen, wo die höchste Baulust, wo die Kunst spricht - fern von Hütten und Kasernen ~ Aufschrift mit Feder in Grau über Bleistift (r. unten): FLÄCHEN KANTEN WÖLBUNGEN RAUM. Numerierung mit Feder in Grau über Bleistift (Mitte unten): 3 Rückseite: Vorstudie zu recto Bleistift [Zur Datierung vgl. den Brief von Bruno Taut an Max Taut v. 15. 4. 1918 (MTA-01-1155)].
1 Blatt
Bleistift, Feder in Grau und Aquarell auf Zeichenpapier
Archivale
Trägermaterial: im Passepartout
Provenienz: BAU 2001/03
Provenienz: BAU 2001/03
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ