Leonhard Gsindt von Rumersham im Landgericht Kling im Namen des wegen Alter und Schwachheit nicht selbst anwesenden Hans Weber, dann dessen Ehefrau Elsbeth, die Vormünder der Kinder Hans und Jörg sowie der Sohn Wolfgang und die Tochter Anna (verh. mit Christoph Menzinger) aus erster Ehe übertragen das frei eigene Weber Gütl zu Rumersham mit aller Fahrnis an die Schwester Elsbeth, behalten sich jedoch ihr Erbrecht im Todesfall vor. S: Jakob von Thurn zu Neubeuern etc., Pfleger zu Kling
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Leonhard Gsindt von Rumersham im Landgericht Kling im Namen des wegen Alter und Schwachheit nicht selbst anwesenden Hans Weber, dann dessen Ehefrau Elsbeth, die Vormünder der Kinder Hans und Jörg sowie der Sohn Wolfgang und die Tochter Anna (verh. mit Christoph Menzinger) aus erster Ehe übertragen das frei eigene Weber Gütl zu Rumersham mit aller Fahrnis an die Schwester Elsbeth, behalten sich jedoch ihr Erbrecht im Todesfall vor. S: Jakob von Thurn zu Neubeuern etc., Pfleger zu Kling
Kloster Seeon Urkunden, BayHStA, Kloster Seeon Urkunden 415
Seeon Urk. 1569 IV 6 (Fasc. 25)
Kloster Seeon Urkunden
Kloster Seeon Urkunden >> 1501-1600
1569 April 26
Kloster Seeon Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S in Holzkapsel anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an erchtag nach Georgi
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1569
Monat: 4
Tag: 26
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an erchtag nach Georgi
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1569
Monat: 4
Tag: 26
Rumersham (Gde. Obing, Lkr. Traunstein)
Kling (Gde. Babensham, Lkr. Rosenheim), Pfleggericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.01.2026, 11:15 MEZ
CC0 1.0 Universell