Reklamation der ehemals fürstlichen Domstifte der Deutschordens- und Johanniterritter beim Bundestag in Frankfurt am Main wegen Pensionen
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 4 T 1 Nr. 81
NVA II 6232
Rubrik 131
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 4 T 1 Geheime Konferenz Hechingen
Geheime Konferenz Hechingen >> Reichs-, Rheinbunds-, Deutsche Bundessachen (Rubrik 131) >> Beschwerden und Klagen
1816-1838
Darin: "Denkschrift für den Freiherrn Philipp Otto von Münchhausen, als Land-Commenthuren der Deutschen Ordens-Balley Sachsen, eine Interpretation des Art. 15 der Deutschen Bundes-Acte betreffend", Frankfurt am Main 1816, 10 S., 2 Exempl.; "Ehrerbiethige Reklamation des Freyherrn August Friederich Wilhelm von Wöllwarth, des Teutschen Ordens Ritter, und Kommenthuren der Ballei Sachsen, Königlich Würtembergischen General-Lieutenants etc.", Frankfurt am Main 1817, 6 S.; "Uebersicht und Zusammenfassung der Pensions-Ansprüche des Herrn General-Lieutenants Freiherrn von Wöllwarth", Frankfurt am Main 1817, 7 S.; "Nachträgliche ehrerbietigste Erklärung des Deutsch-Ordens-Ritter und Kommenthur der ehemaligen Balley Niedersachsen, Freiherrn v. Wöllwarth, seine Pensions-Reklamation betreffend", Stuttgart 1818, 8 S.; "Nachträgliche Auseinandersetzung der bestandenen Verhältnisse des Deutschen Ordens und der darauf begründeten Pensions-Ansprüche der Mitglieder desselben, vorgetragen von Dr. Alef", Frankfurt am Main 1817, 4 S.; "Reclamation und Bitte der Hochstift-Baselschen Angehörigen", verfasst von Franz Xaver, Fürstbischof von Basel, Offenburg 1817, 4 S.; "Ehrerbietigste Bittschrift des Kaiserlich-Königlich-Österreichischen Kämmerers, Ritters des Maltheser-Ordens, Franz Edmund Grafen von Coudenhove, seine Pensions-Angelegenheit betreffend", Frankfurt am Main 1818, 4 S.; "Unterthänigste nachträgliche Bittschrift um gnädigste Regulirung der Entschädigungs- und Pensions-Ansprüche von Seiten der Mitglieder des deutschen Großpriorats des Johanniter-Ordens", Frankfurt am Main 1818, 14 S.; "Wiederholte ehrerbietige Vorstellung und Bitte im Namen der Mitglieder und Beamten des teutschen Ordens, die definitive Regulirung und Flüssigmachung der ihnen nach der teutschen Bundesakte gebührenden Pensionen, überreicht von Dr. Alef", Frankfurt am Main 1820, 7 S.; "Vorstellung und Bitte des noch allein auf Leben befindlichen Commenthurs der Teutsch-Ordens-Balley Sachsen, Freyherrn von Wöllwarth, Essingen 1820, 11 S.; "Ehrerbietigste Protestation des Teutsch-Ordens-Ritters und Commenthurs Freyherrn von Wöllwarth gegen die unterm 24. Sept. 1819 zwischen den Regierungen von Braunschweig, Mecklenburg-Schwein und Anhalt-Bernburg geschlossene Uebereinkunft wegen Pensionirung der zur Balley Sachsen gehörigen Pensions-Berechtigten", Essingen 1820, 8 S.; gedruckter Kommentar zur Erklärung des badischen Bundestagsgesandten am 20. Dezember 1822, Konstanz 1822, 4 S.
Geheime Konferenz Hechingen (Provenienzen)
2 cm
Archivale
Alef, Dr.
Basel, Bischöfe von; Franz Xaver
Coudenhove, Franz Edmund Graf von, Kämmerer, Österreich
Münchhausen, Philipp Otto Freiherr von, Landkomtur, Sachsen
Wöllwarth, August Friederich Wilhelm Freiherr von, Deutschordensritter, Sachsen
Anhalt-Bernburg
Basel [CH]; Hochstift
Braunschweig BS
Essingen AA
Frankfurt am Main F
Frankfurt am Main F; Bundestag
Konstanz KN
Mecklenburg-Schwerin
Offenburg OG
Sachsen; Deutschordensballei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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03.04.2025, 13:50 MESZ
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