Prozeß vor dem Reichskammergericht um das Erbe des Franz von Frens, Herrn zu Elsum, Domherrn zu Hildesheim und Paderborn, und dessen Bruders Ferdinand von Frens, Herrn zu Frens, Gemahls der Maria Odilia von Efferen, Erbtochter zu Stolberg, bestehend u.a. aus Schloß und Unterherrschaft Stolberg, den Rittersitzen Elsum (Amt Wassenberg) und Blens (Amt Nideggen) im Herzogtum Jülich sowie dem Rittersitz Frens und Haus Lauvenburg und dem Flachshof bei Neußerfurth im Erzstift Köln, zwischen den Erben der Töchter Ferdinands Odilia Maria von Frens, Gemahlin des Johann Felix von Hoheneck, und Anna Margarete von Frens, Gemahlin des Friedrich Ernst von Eltz: Eva Franziska von Hoheneck, Witwe des Werner Friedrich Anton von Harff zu Dreiborn, und den Freiherren von Leerodt, von Hagen und von Breidbach, Klägern bzw. Intervenienten, und den Erben des Franz von Frens, Sohnes des Ferdinand von Frens
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Prozeß vor dem Reichskammergericht um das Erbe des Franz von Frens, Herrn zu Elsum, Domherrn zu Hildesheim und Paderborn, und dessen Bruders Ferdinand von Frens, Herrn zu Frens, Gemahls der Maria Odilia von Efferen, Erbtochter zu Stolberg, bestehend u.a. aus Schloß und Unterherrschaft Stolberg, den Rittersitzen Elsum (Amt Wassenberg) und Blens (Amt Nideggen) im Herzogtum Jülich sowie dem Rittersitz Frens und Haus Lauvenburg und dem Flachshof bei Neußerfurth im Erzstift Köln, zwischen den Erben der Töchter Ferdinands Odilia Maria von Frens, Gemahlin des Johann Felix von Hoheneck, und Anna Margarete von Frens, Gemahlin des Friedrich Ernst von Eltz: Eva Franziska von Hoheneck, Witwe des Werner Friedrich Anton von Harff zu Dreiborn, und den Freiherren von Leerodt, von Hagen und von Breidbach, Klägern bzw. Intervenienten, und den Erben des Franz von Frens, Sohnes des Ferdinand von Frens
AA 0580, 119
AA 0580 Harff-Dreiborn, Akten (AA 580)
Harff-Dreiborn, Akten (AA 580) >> 6. Sonstige Familien >> 6.1. . Familie von Hoheneck
(1618- ) 1732- 1786
Enthaeltvermerke: Enthält auch: Prozeß der Maria Klara von Hoheneck, Witwe von Dorth zu Issum, gegen Franz Karl von Frens zu Lauvenburg bzw. seine Witwe Maria Anna vor dem Kölner Offizial .1709- 1712 und Appellation der Beklagten 1712- 1736; Prozeß der Eva Franziska von Hoheneck, Witwe von Harff-Dreiborn, gegen Beissel von Gymnich zu Schmidtheim und Konsorten vor dem kurkölnischen Hofrat betr. die Lehen Lauvenburg und Flachshof (1681 – ) 1745; Erbteilung zwischen den Eheleuten Ferdinand von Frens und Maria Odilia geb. von Efferen und den Eheleuten Johann Nikolaus Sehende von und zu Schmidtburg, Zievel und Pesch und Regina Eleonora Ursula geb. von Metternich betr. Haus Zievel u.a. 1656; Prozeß der Maria Anna, Witwe des Franz Karl von Frens, gegen die Gebrüder von Frens vor dem kurkölnischen Hofrat betr. Lauvenburg und Flachshof 1728-1755; Teilung des Mo- bilienerbes zwischen den Schwestern Eva Franziska, Maria Charlotta und Maria Klara von Hoheneck 1719 (Ausfertigung mit drei Petschaften); Übertragung von Rechtsansprüchen der Eva Franziska von Harff geb. von Hocheneck auf ihren Sohn Heinrich Wilhelm von Harff (Nutznießung des Hauses Frens) 1757; Testament der Eheleute Johann von Hövelich zu Lohmar und Lauvenburg und Elisabeth Kolff, Tochter zu Vettelhoven und Blens, 1618; Güter und Einkünfteverteilung zwischen den Gebrüdern von Frens, Söhnen des Ferdinand von Frens, 1680; Verkauf des Rittersitzes Elsum durch Karl Friedrich Melchior von Kesselstatt an den Kölner Bürgermeister Melchior Rutger von Kerich, 1748-1752
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:11 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.1. A - M (Tektonik)
- 1.3.1.7. Harff-Dreiborn (Tektonik)
- Harff-Dreiborn, Akten AA 0580 (Bestand)
- 6. Sonstige Familien (Gliederung)
- 6.1. . Familie von Hoheneck (Gliederung)