Verzeichnis und kurzer Auszug der Urkunden, welche sich bei der Nikolai-, Marien- und Jakobikirche befinden
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Hs 0286
HSII.56
01.02.01. Hs Handschriften Handschriften
Handschriften >> 04. 01.02.01.04. Kopiare und Sammlungen von Urkundenabschriften
um 1800
1. Auszug aus dem des Bürgermeisters Roloff Möller und seiner Testamentsexekutoren Fundationsbriefes, 1500.- 2. Auszug Auszüge aus dem Testament des Stralsunder Bürgers Hans Pustow, 18. September 1509 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 34).- 3. Petrus, Bischof zu Schwerin, wiederholt und bestätigt Hans Pustows Testament, Damgarten 1509.- 4. Reimar Hahn, Archidiakon zu Tribsees, konfirmiert Hans Pustows anderweitiges Testamnet von Weihnachten, 1512, Stralsund 30. Dezember 1512.- 5. Erkenntnis des Rates der Stadt Lübeck über das Testament von Hans Pustow, 27. Juli 1513 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 40).- 6. Päbstliche Konfirmation.- 7. Lucii Normanns Brief auf 300 Mark Hauptstuhles und 18 Mark jährlicher Pacht, welche er Hans Pustow schuldig, 1522.- 8. Testament von Hans Pustow mit der Übertragung des Patronats über die Fundation an die Provisoren von St. Nikolai.- 9. Fundationsbrief des Heinrich von Ohrden, 1480.- 10. Urkunde über die Verteilung der Einkünfte aus dem Verkauf von 4 Morgen Acker durch Heinrich Ohrden an die Armen, 1480 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 15).- 11. Fundation von Jacob von Hidding, 1422 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 2).- 12. Die Alterleute des Gewandhauses bezeugen, dass sie wegen Jacob von Hidding Verordnung Hauptleute, Beisorger und Vorsteher sein wollen, 1422.- 13. A. Testament des Ahrend Knapen,31. Juli 1520 (Testamente Nr. 970).- 13.B. Exekutoren des Testaments von Martin Schwarz bekennen, dass ein Benefizium von 10 Gulden auf der Schoßkammer beleget sei, 1595.- 13.C. Ratsverwandten Joachim Ranzow, 1548.- 13. D. Fundation des Ratsverwandten Balzer Klinkow, 1610.- 14. Briefe auf Patzig (Pasche) 14. A. Ritter Henning von Penze und dessen Sohn Rönnewald bekennen, dass sie Laurentio von Lunden, Bürger zu Stralsund, ihr Gut Patzig mit allem Zubehör verkauft haben, 1390.- 14. B. Laurentius von Lunden verkauft sein Gut Patzig an Metteken, Jacob von Hiddingens Witwe, 23. Februar 1434 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 3).- 14. C. Tönnies von Haren verkauft an die Witwe von Niklas Krakow für 325 Mark sundisch 26 Mark sundisch jährlicher Obacht und Münze aus seinem Gut Patzig, 12. November 1458 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 7).- 14. D. Tönnies von Haren verkauft Johann Ruwing, Ratsherr zu Stralsund, sein Gut und halbes Dorf Patzig, 1462.- 14. E. Dr. Sabel Siegfried, Bürgermeister zu Stralsund, vermacht der Nikolaikirche 12 Mark Pacht von seinem Gute Patzig, 1491 (siehe Rep. 28 Nr. 602).- 14. F. Dr. Sabel Siegfried, Bürgermeister zu Stralsund, gibt zu Diensten der Nikolaikirche 10 Mark für Wein und Oblaten, 9. Juli 1491 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 22).- 14. G. Bürgermeister Dr. Sabel Siegfried spendet zu alle Donnerstag zur singenden Vesper in der Nikolaikirche 8 Mark, 9. Juli 1491 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 23).- 14. H. Sabel Siegfried vermacht 6 Mark jährlicher Pacht von seinem Gut Patzig für die großen und kleinen Tagetyden und für die Ministranten, 1491.- 14. J. Der von den Bürgermeistern der Stadt Stralsund zwischen den Vorsthern der Nikolaikirche und Hans Hoffmeister vermittelte Vertrag betreffend die Güter von Sabel Siegfried, 18. Mai 1526.- 14. K. Vertrag aller Provisoren der drei Kirchen mit Anton Krassow zu Pansewitz über die Verpfändung des Gutes Patzig. 15. Dezember 1591.14. L. Hans Krassow bekennt die Annahme des Gutes Patzig von seinem Bruder Anton Krassow, 27. November 1598.- 15. Jürgen Luchte verkauft sein halbes Erbe und 4 Morgen Acker weniger 1/4 auf der sundischen Fähre zu einer ewigen Vikarie, 13. April 1439 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 4).- Heinrich und Martin Bohle verkaufen an die Vorsteher der Nikolaikirche anderthalb Hufen mit der Hofstätte, 1480.-17. Heinrich Normann zu Ralswick verkauft an die Vorsteher der Nikolaikirche für 1000 Mark sundisch 60 Mark Pacht aus 6 Höfen und einer Kate in Sabitz, 1494.- 19. Henning Plate zu Gurtitz verkauft an Gertraud Harrens für 200 Mark sundisch 12 Mark jährlicher Pacht aus zwei Höfen in Gantzkevitz, 1494.- 20. Henning Bohle zu Schlakevitz verkauft an die Vorsteher der Nikolaikirche für100 Mark sundisch 6 Mark jährliche Pachtaus Matthias Utstirns Hofe und Hufen zu Krimvitz, 1497.- 21. Die Vorsteher der Nikolaikirche bekennen, dass sie 8 Mark jährliche Pacht, die sie in Zirkow aus wüsteken Hofe zu heben gehabt, nunmehr zu 6 Mark gelassen, 1490.- 22. Ratsherr Johann von Vloten verkauft an Didrich von Huddessen seinen Anteil am Gute Wendisch-Langendorf im Kirchspiel Prohn, 7. Juli 1484 (Urkunden Nikolaikirche Nr. 18).- 23.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ