Die Bischöfe Tholomeus von Ravello, Bernhard von Vicenza, Johann von Strongoli, Waldebrun von Avlona und Glavinitza, Romanus von Croja (Crohensis), Leo von Calamona (Chalamonensis) und Romanus von Alife verleihen allen, die die Kirche und den Heiliggeistspital in Ulm an Weihnachten und Pfingsten, an den Marienfesten, an den Festen des Erzengels Michael, Johannis des Täufers, Aller Heiligen, Aller Seelen, an den Tagen der Weihe und den Festen der Patrone von Kirche und Spital sowie in den Oktaven dieser Feste und an Karfreitag besuchen und zu ihrem Bau, Ausschmückung oder anderen Bedürfnissen beitragen, je einen vierzigtägigen Ablass, ferner denen, die den Priester der Kirche, wenn er mit dem Leib Christi einen Kranken besucht, geleiten, je fünftägigen Ablass, unter Voraussetzung der Zustimmung des Diözesanbischofs.
Vollständigen Titel anzeigen
Die Bischöfe Tholomeus von Ravello, Bernhard von Vicenza, Johann von Strongoli, Waldebrun von Avlona und Glavinitza, Romanus von Croja (Crohensis), Leo von Calamona (Chalamonensis) und Romanus von Alife verleihen allen, die die Kirche und den Heiliggeistspital in Ulm an Weihnachten und Pfingsten, an den Marienfesten, an den Festen des Erzengels Michael, Johannis des Täufers, Aller Heiligen, Aller Seelen, an den Tagen der Weihe und den Festen der Patrone von Kirche und Spital sowie in den Oktaven dieser Feste und an Karfreitag besuchen und zu ihrem Bau, Ausschmückung oder anderen Bedürfnissen beitragen, je einen vierzigtägigen Ablass, ferner denen, die den Priester der Kirche, wenn er mit dem Leib Christi einen Kranken besucht, geleiten, je fünftägigen Ablass, unter Voraussetzung der Zustimmung des Diözesanbischofs.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, {B 207 U 582}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 207 Ulm, Reichsstadt
Ulm, Reichsstadt >> Spital >> Urkunden >> Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt den von sieben Bischöfen verliehenen Ablass für Besuch und Unterstützung der Kirche des Heiliggeistspitals zu Ulm
1286 März 19 (XIIII. kalendas Aprilis)
Urkunden
Schaden: Perg. fleckig
Ausstellungsort: Rom (Rome)
Überlieferungsart: Insert
Siegelbeschreibung: 7 Sg.
Druck: UUB 1, I, S. 186
Publiziertes Regest: WUB 9, S. 69
Ausstellungsort: Rom (Rome)
Überlieferungsart: Insert
Siegelbeschreibung: 7 Sg.
Druck: UUB 1, I, S. 186
Publiziertes Regest: WUB 9, S. 69
Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt den von sieben Bischöfen verliehenen Ablass für Besuch und Unterstützung der Kirche des Heiliggeistspitals zu Ulm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Reichsstädte (Tektonik)
- Ulm, Reichsstadt (Bestand)
- Spital (Gliederung)
- Urkunden (Gliederung)
- Bischof Rudolf von Konstanz bestätigt den von sieben Bischöfen verliehenen Ablass für Besuch und Unterstützung der Kirche des Heiliggeistspitals zu Ulm (Archivale)