Papst Benedikt XIII. empfiehlt dem römischen König und erwählten Kaiser, Karl [VI.], Adolf von Dalberg, Mönch [und Abt] von Fulda. Adolf ist nach ...
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2172
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1721-1730
1726 Juli 1
Abschrift, Papier, Notarszeichen als aufgedrücktes Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Romae apud sanctum Petrum anno incarnationis Dominicae millesimo septingentesimo vigesimo sexto Kalendas Iulii pontificatus nostri anno tertio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Benedikt XIII. empfiehlt dem römischen König und erwählten Kaiser, Karl [VI.], Adolf von Dalberg, Mönch [und Abt] von Fulda. Adolf ist nach dem außerhalb der Kurie eingetretenen Tod des Konstantin von Buttlar gemäß des zwischen der deutschen Nation (nationem Germanicam) und dem heiligen Stuhl abgeschlossenen Konkordats vom Konvent kanonisch zum Abt gewählt, vom Papst nach Beratung im Konsistorium bestätigt und in einer gesonderten Urkunde mit voller geistlicher und weltlicher Leitungsgewalt ausgestattet worden. Der Papst bittet nun den König, den neugewählten Abt zu unterstützen. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. Hodie electionem nuper de persona. Beglaubigungsvermerk des Adam Reinhard Molter, Notar päpstlicher und kaiserlicher Autorität, mit Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung. (Actum die 23 Aprilis anno 1727) [1727 April 23]. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Adamus Reinhardus Molter / notarius apostolico-caesareus / iuratus manu propria)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Benedikt XIII. empfiehlt dem römischen König und erwählten Kaiser, Karl [VI.], Adolf von Dalberg, Mönch [und Abt] von Fulda. Adolf ist nach dem außerhalb der Kurie eingetretenen Tod des Konstantin von Buttlar gemäß des zwischen der deutschen Nation (nationem Germanicam) und dem heiligen Stuhl abgeschlossenen Konkordats vom Konvent kanonisch zum Abt gewählt, vom Papst nach Beratung im Konsistorium bestätigt und in einer gesonderten Urkunde mit voller geistlicher und weltlicher Leitungsgewalt ausgestattet worden. Der Papst bittet nun den König, den neugewählten Abt zu unterstützen. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. Hodie electionem nuper de persona. Beglaubigungsvermerk des Adam Reinhard Molter, Notar päpstlicher und kaiserlicher Autorität, mit Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung. (Actum die 23 Aprilis anno 1727) [1727 April 23]. (siehe Abbildungen: Seite 1, Seite 2 und 3, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Adamus Reinhardus Molter / notarius apostolico-caesareus / iuratus manu propria)
Unter dem Text links: (XVI [grossi] / M. Ferranittus / V. de Bernardinis / G. Casarottus XVI).
Unter dem Text rechts: (L. Vanicellus / N. Lodericus / A. Caraffa capitaneus [?] / Ie. Vitta).
Darunter: (A tergo: N. Lodericus / [I.] Martinettus / imperatori).
Unter dem Text rechts: (L. Vanicellus / N. Lodericus / A. Caraffa capitaneus [?] / Ie. Vitta).
Darunter: (A tergo: N. Lodericus / [I.] Martinettus / imperatori).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-06-10T09:13:14+0200
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