Amt Buir (Bestand)
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01.01.02
Stadtarchiv Kerpen (Archivtektonik) >> Archivgut eigener Herkunft >> Kommunale Bestände bis 1974
[1676-01-01/1986-12-31]
Vorwort: Akten der Amtsverwaltung Buir bis zur kommunalen Neuordnung 1975
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Die im Jahr 1800 gebildete Mairie Buir bestand aus den Kommunen Buir, Manheim, Oberbolheim und Rath. Oberbolheim und Rath wurden 1816, im Zuge der preußischen Neuordnung Rheinlands, dem Kreis Düren eingegliedert, Matthias Rey blieb Bürgermeister. Zwischen 1821 und 1931 bestanden zwischen Buir und Blatzheim häufig Personalunionen. 1931 (1938 offiziell) übernahm der Kerpener Bürgermeister die Verwaltung des Amtes Buir und der Gemeinde Blatzheim. 1954 wurde diese Entscheidung wieder rückgängig gemacht. Jedoch beendete das Köln-Gesetz 1974 die 20 Jahre andauernde Selbständigkeit und gliederte die Gemeinden der Stadt Kerpen ein.
Obwohl Buir bereits 1841 eine eigene Bahnstation bekam, blieben die Orte bis weit in das 20. Jahrhundert hinein landwirtschaftlich geprägt. Kurz vor dem Jahrhundertwechsel wurden in Buir (1897) und in Manheim (1898) Kirchen im neugotischen Stil erbaut.
Der vorliegende Bestand umfasst die Akten des Amtes Buir bis zur Eingliederung in die Stadt Kerpen. Die Verzeichnungseinheiten 1 bis 1380 wurden 1962 durch die Archivberatungsstelle Rheinland aufgenommen und 1964 verzeichnet. Die übrigen Akten wurden seit den 1980er-Jahren von Stadtarchivarin Susanne Harke-Schmidt aus dem obsolet gewordenen Rathaus in das neu eingerichtete Stadtarchiv Kerpen überführt und nach und nach von verschiedenen Bearbeitern verzeichnet.
Am Ende des Bestandes befinden sich außerdem zwei Archivkartons mit sog. "Varia": ungeordnete Einzelschriftstücke zu unterschiedlichen Themen, vorwiegend aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Die im Jahr 1800 gebildete Mairie Buir bestand aus den Kommunen Buir, Manheim, Oberbolheim und Rath. Oberbolheim und Rath wurden 1816, im Zuge der preußischen Neuordnung Rheinlands, dem Kreis Düren eingegliedert, Matthias Rey blieb Bürgermeister. Zwischen 1821 und 1931 bestanden zwischen Buir und Blatzheim häufig Personalunionen. 1931 (1938 offiziell) übernahm der Kerpener Bürgermeister die Verwaltung des Amtes Buir und der Gemeinde Blatzheim. 1954 wurde diese Entscheidung wieder rückgängig gemacht. Jedoch beendete das Köln-Gesetz 1974 die 20 Jahre andauernde Selbständigkeit und gliederte die Gemeinden der Stadt Kerpen ein.
Obwohl Buir bereits 1841 eine eigene Bahnstation bekam, blieben die Orte bis weit in das 20. Jahrhundert hinein landwirtschaftlich geprägt. Kurz vor dem Jahrhundertwechsel wurden in Buir (1897) und in Manheim (1898) Kirchen im neugotischen Stil erbaut.
Der vorliegende Bestand umfasst die Akten des Amtes Buir bis zur Eingliederung in die Stadt Kerpen. Die Verzeichnungseinheiten 1 bis 1380 wurden 1962 durch die Archivberatungsstelle Rheinland aufgenommen und 1964 verzeichnet. Die übrigen Akten wurden seit den 1980er-Jahren von Stadtarchivarin Susanne Harke-Schmidt aus dem obsolet gewordenen Rathaus in das neu eingerichtete Stadtarchiv Kerpen überführt und nach und nach von verschiedenen Bearbeitern verzeichnet.
Am Ende des Bestandes befinden sich außerdem zwei Archivkartons mit sog. "Varia": ungeordnete Einzelschriftstücke zu unterschiedlichen Themen, vorwiegend aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET