Göring, Bernhard (Bestand)
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BArch NY 4409
call number: NY 4409
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> G
1916-1950, 1965
Bestandsbeschreibung: 21. Nov. 1897 in Berlin geboren
1904 - 1912 Besuch der Volksschule in Berlin
1912 - 1915 Lehre als Kaufmann
1916 Mitglied der SPD und des Zentralverbandes der Handlungsgehilfen
1919 Mitglied des Bundes religiöser Sozialisten, 1920 Vorsitzender des preußischen Verbandes, 1921 - 1930 einer der drei Vorsitzenden
1922 - 1933 Sekretär des Vorstandes, Geschäftsführer und Prokurist der Vermögensverwaltung des Allgemeinen freien Angestelltenbundes (AfA), Sekretär im Zentralvorstand der Angestellten (ZdA)
1933 - 1945 Mitglied und Vorsitzender des Führungskreises der illegalen Angestelltenbewegung
1937 - 1940 mehrmals inhaftiert
20. Juli 1944 Beteiligung an den gewerkschaftlichen Vorbereitungen
15. Juni 1945 Mitunterzeichner des Aufrufs des Zentralausschusses der SPD
1945 Mitglied des Vorbereitenden Ausschusses für die Bildung Freier Gewerkschaften für Groß-Berlin, später Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes
1946 Mitglied des Vorstandes des FDGB Groß-Berlin
1946 - 1949 2. Vorsitzender des FDGB-Bundesvorstandes
1948 - 1949 Mitglied des Deutschen Volksrates und der Provisorischen Volkskammer der DDR
1949 Mitglied des Generalrates des Weltgewerkschaftsbundes (WGB)
2. Dez. 1949 in Dresden gestorben
Quellen:
Biographisches Lexikon zur Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung. Berlin 1970
Biographisches Handbuch der SBZ/DDR 1945 - 1990. Herausgegeben von Gabriele Baumgartner und Dieter Hebig. K-G-Saur München, New Providence, London, Paris 1996, Bd. 1, S. 233
BArch NY 4409/1, BArch DY 30/IV 2/11/v. 122 und BArch DY 34/26226
Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegenden Dokumente aus dem Nachlass von Bernhard Göring gelangten mit den Beständen des Zentralarchivs des FDGB in die Stiftung.
Die Unterlagen dokumentieren vor allem die Tätigkeit von Bernhard Göring im Zentralausschuss der SPD sowie seine Tätigkeit im FDGB-Bundesvorstand und im Vorstand des FDGB Groß-Berlin, hier v. a. seine Bemühungen um den Neuaufbau der Sozialversicherung in der SBZ. Vorhanden sind außerdem Arbeitsmaterialien von ihm zur Wiederingangsetzung, Planung und Gestaltung der Wirtschaft in der SBZ und in Berlin. Persönliche Dokumente, Korrespondenzen mit Freunden und Bekannten in Gewerkschafts- und Personalangelegenheiten sowie der Schriftwechsel mit staatlichen Einrichtungen sind ebenfalls überliefert.
Nach der Bearbeitung umfasst der Nachlass 19 Akteneinheiten mit einem Umfang von 0,4 lfm. Er dokumentiert den Zeitraum von 1916 - 1950.
Die Benutzung des Nachlasses unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung der von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Weitere Dokumente von und über Bernhard Göring befinden sich v. a. in den Beständen DY 30 - Zentralkomitee der SED, DY 34 - Bundesvorstand des FDGB, DY 78 - Verlag Tribüne, DY 79 - Gewerkschaftshochschule Bernau, DR 2 - Ministerium für Volksbildung und NY 4182 - Nachlass Walter Ulbricht sowie den Sammlungen SgY 19 - Biographische und dokumentarische Sammlung und BildY 10 - Biographische Fotosammlung.
Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4409/1, Kurzform: BArch, NY 4409/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Holger Franke
Umfang, Erläuterung: 19 AE
Zitierweise: BArch NY 4409/...
1904 - 1912 Besuch der Volksschule in Berlin
1912 - 1915 Lehre als Kaufmann
1916 Mitglied der SPD und des Zentralverbandes der Handlungsgehilfen
1919 Mitglied des Bundes religiöser Sozialisten, 1920 Vorsitzender des preußischen Verbandes, 1921 - 1930 einer der drei Vorsitzenden
1922 - 1933 Sekretär des Vorstandes, Geschäftsführer und Prokurist der Vermögensverwaltung des Allgemeinen freien Angestelltenbundes (AfA), Sekretär im Zentralvorstand der Angestellten (ZdA)
1933 - 1945 Mitglied und Vorsitzender des Führungskreises der illegalen Angestelltenbewegung
1937 - 1940 mehrmals inhaftiert
20. Juli 1944 Beteiligung an den gewerkschaftlichen Vorbereitungen
15. Juni 1945 Mitunterzeichner des Aufrufs des Zentralausschusses der SPD
1945 Mitglied des Vorbereitenden Ausschusses für die Bildung Freier Gewerkschaften für Groß-Berlin, später Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes
1946 Mitglied des Vorstandes des FDGB Groß-Berlin
1946 - 1949 2. Vorsitzender des FDGB-Bundesvorstandes
1948 - 1949 Mitglied des Deutschen Volksrates und der Provisorischen Volkskammer der DDR
1949 Mitglied des Generalrates des Weltgewerkschaftsbundes (WGB)
2. Dez. 1949 in Dresden gestorben
Quellen:
Biographisches Lexikon zur Geschichte der Deutschen Arbeiterbewegung. Berlin 1970
Biographisches Handbuch der SBZ/DDR 1945 - 1990. Herausgegeben von Gabriele Baumgartner und Dieter Hebig. K-G-Saur München, New Providence, London, Paris 1996, Bd. 1, S. 233
BArch NY 4409/1, BArch DY 30/IV 2/11/v. 122 und BArch DY 34/26226
Inhaltliche Charakterisierung: Die vorliegenden Dokumente aus dem Nachlass von Bernhard Göring gelangten mit den Beständen des Zentralarchivs des FDGB in die Stiftung.
Die Unterlagen dokumentieren vor allem die Tätigkeit von Bernhard Göring im Zentralausschuss der SPD sowie seine Tätigkeit im FDGB-Bundesvorstand und im Vorstand des FDGB Groß-Berlin, hier v. a. seine Bemühungen um den Neuaufbau der Sozialversicherung in der SBZ. Vorhanden sind außerdem Arbeitsmaterialien von ihm zur Wiederingangsetzung, Planung und Gestaltung der Wirtschaft in der SBZ und in Berlin. Persönliche Dokumente, Korrespondenzen mit Freunden und Bekannten in Gewerkschafts- und Personalangelegenheiten sowie der Schriftwechsel mit staatlichen Einrichtungen sind ebenfalls überliefert.
Nach der Bearbeitung umfasst der Nachlass 19 Akteneinheiten mit einem Umfang von 0,4 lfm. Er dokumentiert den Zeitraum von 1916 - 1950.
Die Benutzung des Nachlasses unterliegt keinen anderen Beschränkungen als der Beachtung der von Persönlichkeitsschutzrechten Betroffener und schutzwürdigen Belangen Dritter.
Weitere Dokumente von und über Bernhard Göring befinden sich v. a. in den Beständen DY 30 - Zentralkomitee der SED, DY 34 - Bundesvorstand des FDGB, DY 78 - Verlag Tribüne, DY 79 - Gewerkschaftshochschule Bernau, DR 2 - Ministerium für Volksbildung und NY 4182 - Nachlass Walter Ulbricht sowie den Sammlungen SgY 19 - Biographische und dokumentarische Sammlung und BildY 10 - Biographische Fotosammlung.
Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv, NY 4409/1, Kurzform: BArch, NY 4409/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).
Holger Franke
Umfang, Erläuterung: 19 AE
Zitierweise: BArch NY 4409/...
Göring, Bernhard, 1897-1949
24 Aufbewahrungseinheiten; 0,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ