Verbände und Einheiten des Volkssturms (Bestand)
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BArch RH 59
call number: RH 59
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Weitere Einheiten
1944-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Obwohl das Wehrgesetz vom 21.5.1935 (§ 6) dem Reichskriegsminister die Ermächtigung erteilt hatte, "im Kriege und in besonderen Notständen den Landsturm aufzurufen, d.h. die Jahrgänge im Alter von über 45 Lebensjahren, und der Oberbefehlshaber West am 30.9.1944 angeordnet hatte, dass "in jedem Ort auf deutschem Boden, der in die Kampfhandlungen einbezogen wird, sämtliche wehrfähigen Männer, gleich welchen Alters, dem örtlichen militärischen Führer" unterstehen sollten, bestimmte der am 20. 10. 1944 veröffentlichte "Erlass des Führers über die Bildung des Deutschen Volkssturms vom 25.9.1944, dass die Aufstellung und Führung des Volkssturms Sache der Gauleiter der NSDAP sei, während der Reichsführer-SS als Befehlshaber des Ersatzheeres für die militärische Organisation, die Ausbildung, Bewaffnung und Ausrüstung verantwortlich sei und die Führung im Kampfeinsatz übernehmen sollte. Zum Volkssturm wurden noch nicht einberufene Jugendliche über 16 Jahre sowie nicht mehr wehrpflichtige oder vom Wehrdienst befreite Männer herangezogen. Der Volkssturm war ,organisatorisch gesehen, also eine Angelegenheit der Partei, obwohl der Einsatz, wie es nicht anders sein konnte, im Heeresverband stattfand und in einigen Fällen Volkssturm-Einheiten geschlossen in das Heer übernommen wurden. Hierfür stehen beispielsweise die aus den Volkssturm-Bataillonen 4412 und 400 gebildeten Pionier-Bataillone 1060 und 1066 bei der 160. Infanterie-Division in Dänemark.
Bestandsbeschreibung: Für die Unterlagen einzelner Volkssturmeinheiten sind die regionalen Archive zuständig.
Die Abteilung Militärarchiv besitzt Kopien von Akten aus dem Stadtarchiv Staufen/Breisgau sowie zwei Microfilme von Unterlagen des Beauftragten für Bewaffnung und Ausrüstung des Volkssturms sowie von Volkssturmeinheiten in den Räumen Hamburg, Ruhrgebiet und Südwestdeutschland.
Erschließungszustand: vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 59/...
Bestandsbeschreibung: Für die Unterlagen einzelner Volkssturmeinheiten sind die regionalen Archive zuständig.
Die Abteilung Militärarchiv besitzt Kopien von Akten aus dem Stadtarchiv Staufen/Breisgau sowie zwei Microfilme von Unterlagen des Beauftragten für Bewaffnung und Ausrüstung des Volkssturms sowie von Volkssturmeinheiten in den Räumen Hamburg, Ruhrgebiet und Südwestdeutschland.
Erschließungszustand: vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 59/...
Verbände und Einheiten des Volkssturms, 1944-1945
17 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 2 (OKH / Generalstab des Heeres)
RH 14 (Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Sachthematische und biographische Sammlung zur deutschen Militärgeschichte)
Akten:
RH 2/1114: Verwendung und Einsatz des Deutschen Volkssturmes (Allgemeines), 1945
RH 2/849a:Zahlenmäßiger Umfang des Deutschen Volkssturmes, Stand: 30. Nov. 1944
RH 2/921b:Grundsätzlicher Befehl über die Verwendung des Deutschen Volkssturmes, 28. März 1945
RH 14/3: Ausbildung und Einsatz des Volkssturmes, 1944-1945
MSG 2/222: Bildung des Volkssturms.- Führerbefehle und Erlasse des Reichsministeriums des Innern und Bormanns mit Durchführungsbestimmungen, 1944 - 1945
ZA 1/98: Kissel, Hans: Der Deutsche Volkssturm 1944 - 45
ZA 1/1986-1987: Reinhardt, Hellmuth: Die Volks-Grenadier-Division und der Volkssturm
Literatur: Guides to German records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 3
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Kissel, Hans: Der Deutsche Volkssturm 1944/45. Frankfurt/M. 1962
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
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RH 2/1114: Verwendung und Einsatz des Deutschen Volkssturmes (Allgemeines), 1945
RH 2/849a:Zahlenmäßiger Umfang des Deutschen Volkssturmes, Stand: 30. Nov. 1944
RH 2/921b:Grundsätzlicher Befehl über die Verwendung des Deutschen Volkssturmes, 28. März 1945
RH 14/3: Ausbildung und Einsatz des Volkssturmes, 1944-1945
MSG 2/222: Bildung des Volkssturms.- Führerbefehle und Erlasse des Reichsministeriums des Innern und Bormanns mit Durchführungsbestimmungen, 1944 - 1945
ZA 1/98: Kissel, Hans: Der Deutsche Volkssturm 1944 - 45
ZA 1/1986-1987: Reinhardt, Hellmuth: Die Volks-Grenadier-Division und der Volkssturm
Literatur: Guides to German records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 3
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Kissel, Hans: Der Deutsche Volkssturm 1944/45. Frankfurt/M. 1962
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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