Postamt Burgdorf (Bestand)
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NLA HA, Nds. 1585 Burgdorf
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.14 Bund >> 1.14.4 Wirtschaft und Verkehr >> 1.14.4.2 Untere Bundesbehörden >> 1.14.4.2.1 Post- und Fernmeldewesen
1904-1936
Enthält: überwiegend Personalangelegenheiten
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Postämter in der BRD nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Post- und Fernmeldewesen" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g294 ).
Bereits seit 1740 tritt in den Staatskalendern ein Postverwalter in Burgdorf auf. Die vorgesetzte Stelle war Celle. 1787 gab es im Bereich des späteren Kreises Burgdorf zuständige Postämter in Hannver und Celle. Zum Postamt Celle gehörten Postspedition und Relais in Burgdorf, es konnten also auch die Pferde der Postkutschen und der Postreiter gewechselt werden (Anfang des 19. Jahrhunderts).
Nach Inbetriebnahme der Eisenbahn wurde die Post mit den Postwagen der Züge befördert (bereits um 1845), 1864 wurde der erste Briefkasten am Bahnhof aufgestellt und Ende des 19. Jahrhunderts kommt die Bezeichnung Postexpedition für Burgdorf auf. Am 15. Juli 1876 eröffnete im Postamt eine Telegraphenanstalt mit beschränktem Tagesdienst. Eine Telegraphenhilfsstelle bestand schon seit dem 1. Dezember 1866. Mit dem Umzug der Post in ein neu errichtetes Amtsgebäude (mit Depeschenturm) wurde das Postamt 1894 zum Postamt II. Klasse hochgestuft, das unter der Oberpostdirektion Hannover stand. Es besaß nun erstmals ein eigenes Amtsgebäude; bis dahin befand sich die Post in den Wohnhäusern der Postverwalter.
Um die Jahrhundertwende fertigte das Postamt Burgdorf jährlich schon 350.000 eingehende und 246.000 ausgehende Briefe ab, 1913 hatten sich die Zahlen bereits mehr als verdoppelt. 1899 bestand eine Telefonverbindung mit den Poststellen in Ueze, Hänigsen, Obershagen und Otze. Nach Verlegung von Leitungen für eine eigene Fernsprechzentrale konnten am 28. November 1899 die ersten Telefongespräche vermittelt werden. Ende des Jahres verfügen 28 Burgdorfer über ein Telefon.
Geschichte des Bestandsbildners: Um 1960 wird Burgdorf als selbständig-dienstleitendes Postamt (V) bezeichnet. Der Postamtsbereich lag damals inselartig umschlossen vom Bezirk des Postamts Lehrte. Nicht lange vor 1960 war auch der Bereich des damaligen Zweigamtes Uetze dem Postamt (V) Lehrte angegliedert worden. Im Jahre 1957 wurden knapp 22000 gewöhnliche Paketsendungen eingeliefert, knapp 105000 Zahlkarten, Zahlungs- und Postanweisungen bearbeitet und Beträge in Höhe von über 22,2 Mio DM ein- oder ausgezahlt. 1988 erhielt das Postamt eine Telefonzentrale.
Mit der Privatisierung der Post 1995 und der Auflösung der OPD Hannover/Braunschweig wurde das Postamt Burgdorf in eine Filiale der Deutschen Post AG umgewandelt.
Stand: 28. März 2006
Bestandsgeschichte: Trotz der Laufzeit vor 1945 wurde der Bestand nicht zum "Mittleren Archiv" gelegt, um den Zusammenhang mit den anderen Postämtern zu wahren.
Bestandsgeschichte: April: April 2003
Bearbeiter: Oliver Brennecke (2006)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Postämter in der BRD nach 1945 siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Post- und Fernmeldewesen" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g294 ).
Bereits seit 1740 tritt in den Staatskalendern ein Postverwalter in Burgdorf auf. Die vorgesetzte Stelle war Celle. 1787 gab es im Bereich des späteren Kreises Burgdorf zuständige Postämter in Hannver und Celle. Zum Postamt Celle gehörten Postspedition und Relais in Burgdorf, es konnten also auch die Pferde der Postkutschen und der Postreiter gewechselt werden (Anfang des 19. Jahrhunderts).
Nach Inbetriebnahme der Eisenbahn wurde die Post mit den Postwagen der Züge befördert (bereits um 1845), 1864 wurde der erste Briefkasten am Bahnhof aufgestellt und Ende des 19. Jahrhunderts kommt die Bezeichnung Postexpedition für Burgdorf auf. Am 15. Juli 1876 eröffnete im Postamt eine Telegraphenanstalt mit beschränktem Tagesdienst. Eine Telegraphenhilfsstelle bestand schon seit dem 1. Dezember 1866. Mit dem Umzug der Post in ein neu errichtetes Amtsgebäude (mit Depeschenturm) wurde das Postamt 1894 zum Postamt II. Klasse hochgestuft, das unter der Oberpostdirektion Hannover stand. Es besaß nun erstmals ein eigenes Amtsgebäude; bis dahin befand sich die Post in den Wohnhäusern der Postverwalter.
Um die Jahrhundertwende fertigte das Postamt Burgdorf jährlich schon 350.000 eingehende und 246.000 ausgehende Briefe ab, 1913 hatten sich die Zahlen bereits mehr als verdoppelt. 1899 bestand eine Telefonverbindung mit den Poststellen in Ueze, Hänigsen, Obershagen und Otze. Nach Verlegung von Leitungen für eine eigene Fernsprechzentrale konnten am 28. November 1899 die ersten Telefongespräche vermittelt werden. Ende des Jahres verfügen 28 Burgdorfer über ein Telefon.
Geschichte des Bestandsbildners: Um 1960 wird Burgdorf als selbständig-dienstleitendes Postamt (V) bezeichnet. Der Postamtsbereich lag damals inselartig umschlossen vom Bezirk des Postamts Lehrte. Nicht lange vor 1960 war auch der Bereich des damaligen Zweigamtes Uetze dem Postamt (V) Lehrte angegliedert worden. Im Jahre 1957 wurden knapp 22000 gewöhnliche Paketsendungen eingeliefert, knapp 105000 Zahlkarten, Zahlungs- und Postanweisungen bearbeitet und Beträge in Höhe von über 22,2 Mio DM ein- oder ausgezahlt. 1988 erhielt das Postamt eine Telefonzentrale.
Mit der Privatisierung der Post 1995 und der Auflösung der OPD Hannover/Braunschweig wurde das Postamt Burgdorf in eine Filiale der Deutschen Post AG umgewandelt.
Stand: 28. März 2006
Bestandsgeschichte: Trotz der Laufzeit vor 1945 wurde der Bestand nicht zum "Mittleren Archiv" gelegt, um den Zusammenhang mit den anderen Postämtern zu wahren.
Bestandsgeschichte: April: April 2003
Bearbeiter: Oliver Brennecke (2006)
0,3
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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