Familienarchiv der badischen Arzt-, Pfarrers- und Gelehrtenfamilie Doll (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Doll
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Familien- und Herrschaftsarchive >> Bürger >> Doll
Überlieferungsgeschichte
Schenkung aus dem Besitz der Karlsruherin Dr. Uta Doll durch ihren Bruder, den Karlsruher Rechtsanwalt Wolfgang Doll im Jahr 1982. Es handelt sich vor allem um Schriftgut aus fünf Generationen der Familie Doll, einer badischen Pfarrer-, Arzt- und Gelehrtenfamilie: Aus der ersten hier dokumentierten Generation ist der Pfarrer Johann Georg Philipp Doll (1793 - 1869) hervorzuheben, zuletzt Dekan in Lahr, aus der zweiten sein Sohn Karl Wilhelm Doll (1827 - 1905) als Prälat und Mitglied der ersten badischen Kammer. Dessen Sohn Dr. Karl Doll (1861 - 1930) war seit 1908 als Geh. Hofrat der behandelnde Arzt Großherzog Friedrichs II., während des 1. Weltkriegs leitender Arzt des Offizierslazaretts in Karlsruhe und zugleich ständiger Begleiter des Großherzogs auf den Kriegsschauplätzen. Der zur vierten Generation gehörende Mediziner Dr. Hermann Doll (1889 - 1964) war vermählt mit Käthe Altgelt (Wernigerode); sie ist die Mutter der anfangs genannten Dr. Uta und Wolfgang Doll. Der Bestand enthält auch einige Archivalien aus deren Nachlass, namentlich ihre Briefe aus einem Lazarett in Frankreich, wo sie als Krankenschwester ihren späteren Ehemann kennen gelernt hatte.
Inhalt und Bewertung
Stammbäume der Familien Doll/Altgelt, Familienchroniken, Personalia, Korrespondenz mit Verwandten und Kollegen.- Eigenhändige Schreiben Großherzog Friedrichs II. an Hofrat Dr. K. Doll.- Familienfotos
Schenkung aus dem Besitz der Karlsruherin Dr. Uta Doll durch ihren Bruder, den Karlsruher Rechtsanwalt Wolfgang Doll im Jahr 1982. Es handelt sich vor allem um Schriftgut aus fünf Generationen der Familie Doll, einer badischen Pfarrer-, Arzt- und Gelehrtenfamilie: Aus der ersten hier dokumentierten Generation ist der Pfarrer Johann Georg Philipp Doll (1793 - 1869) hervorzuheben, zuletzt Dekan in Lahr, aus der zweiten sein Sohn Karl Wilhelm Doll (1827 - 1905) als Prälat und Mitglied der ersten badischen Kammer. Dessen Sohn Dr. Karl Doll (1861 - 1930) war seit 1908 als Geh. Hofrat der behandelnde Arzt Großherzog Friedrichs II., während des 1. Weltkriegs leitender Arzt des Offizierslazaretts in Karlsruhe und zugleich ständiger Begleiter des Großherzogs auf den Kriegsschauplätzen. Der zur vierten Generation gehörende Mediziner Dr. Hermann Doll (1889 - 1964) war vermählt mit Käthe Altgelt (Wernigerode); sie ist die Mutter der anfangs genannten Dr. Uta und Wolfgang Doll. Der Bestand enthält auch einige Archivalien aus deren Nachlass, namentlich ihre Briefe aus einem Lazarett in Frankreich, wo sie als Krankenschwester ihren späteren Ehemann kennen gelernt hatte.
Inhalt und Bewertung
Stammbäume der Familien Doll/Altgelt, Familienchroniken, Personalia, Korrespondenz mit Verwandten und Kollegen.- Eigenhändige Schreiben Großherzog Friedrichs II. an Hofrat Dr. K. Doll.- Familienfotos
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST