17) Bericht des Obervogtamtsverwesers Reichart Späth und Untervogts Hans Werner von Urach, dass sie eine Aufforderung von den Bauern erhalten, dem Boten aber mündlich geantwortet hätten, dass er sich sogleich aus der Stadt "packen" und seinen Bauern sagen soll, dass sie in Urach das rechte christliche Evangelium und Gotteswort bis auf den heutigen Tag halten, auch ihrem gedachten Herrn Pflicht und Eid getan und es dabei bis in ihr Grube bleiben wollen. Der Bote verwahrte auch gleichlautende Briefe für Nürtingen, Kirchheim und Göppingen, weswegen sie diese drei Städte treulich gewarnt hätten, 27. April 1525
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17) Bericht des Obervogtamtsverwesers Reichart Späth und Untervogts Hans Werner von Urach, dass sie eine Aufforderung von den Bauern erhalten, dem Boten aber mündlich geantwortet hätten, dass er sich sogleich aus der Stadt "packen" und seinen Bauern sagen soll, dass sie in Urach das rechte christliche Evangelium und Gotteswort bis auf den heutigen Tag halten, auch ihrem gedachten Herrn Pflicht und Eid getan und es dabei bis in ihr Grube bleiben wollen. Der Bote verwahrte auch gleichlautende Briefe für Nürtingen, Kirchheim und Göppingen, weswegen sie diese drei Städte treulich gewarnt hätten, 27. April 1525
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bü 51, 17
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 54 Bauernkrieg
Bauernkrieg >> 2. Akten >> 1. Österreichische Regierung in Württemberg >> 1.5. Österreichischen Regierung in Württemberg: Nachtragsakten von 1827 >> Vermischte Schriften zur Zeit des Bauernkriegs, Teil III: 21. April 1525 bis 25. Mai 1525
21. April 1525-25. Mai 1525
Dokument
Späth, Reichart; Oberamtsverweser
Werner, Hans; Untervogt
Göppingen GP
Kirchheim unter Teck ES
Nürtingen ES
Urach = Bad Urach RT
Vermischte Schriften zur Zeit des Bauernkriegs, Teil III: 21. April 1525 bis 25. Mai 1525
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
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- Bauernkrieg (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 1. Österreichische Regierung in Württemberg (Gliederung)
- 1.5. Österreichischen Regierung in Württemberg: Nachtragsakten von 1827 (Gliederung)
- Vermischte Schriften zur Zeit des Bauernkriegs, Teil III: 21. April 1525 bis 25. Mai 1525 (Archivale)