Notariatsinstrument des Heinrich Steymitz von Goßmansdorff, Kleriker Würzburger Bistums: Peter Keller, ein Nürnberger Bote, welcher vom Rat daselbst beauftragt gewesen war Rudolf von Westerstetten, Burchart von Wollmershawsen und Hans Im Hof, Pangratz Im Hof Sohn von Nürnberg, ein "rechtbott", betreffend des Letzteren Klage gegen Endres Im Hofs, seines Vetters, Witwe, auszuhändigen, legt auf Ansuchen Endres Geuders als Vertreters des Rates vor Notar und Zeugen Aussage ab über die schimpfliche Behandlung des Ratsschreibens durch Hans Im Hof bei der zu Ellwangen erfolgten Übergabe der drei Briefe und die hiebei, insbesondere gegen Schweizer Meister Martin Meyr, ausgestoßenen, Beleidigungen und Drohungen ("do speyet er auch auf in in den brief" auch zweimal auf ihn, "vnd sprech darnach er schiß auf den keyser, auf den bischof zu Wirczburg vnd die von Winsheim vnd Weissemburg" und hätte er diese drei "zum Kaczenstein im sloß, er wolt wol mit in reden"). - Zeugen: Johannes Platterberger der Ältere und Martinus Vischer, Schreiber und Inwohner zu Nürnberg.
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Notariatsinstrument des Heinrich Steymitz von Goßmansdorff, Kleriker Würzburger Bistums: Peter Keller, ein Nürnberger Bote, welcher vom Rat daselbst beauftragt gewesen war Rudolf von Westerstetten, Burchart von Wollmershawsen und Hans Im Hof, Pangratz Im Hof Sohn von Nürnberg, ein "rechtbott", betreffend des Letzteren Klage gegen Endres Im Hofs, seines Vetters, Witwe, auszuhändigen, legt auf Ansuchen Endres Geuders als Vertreters des Rates vor Notar und Zeugen Aussage ab über die schimpfliche Behandlung des Ratsschreibens durch Hans Im Hof bei der zu Ellwangen erfolgten Übergabe der drei Briefe und die hiebei, insbesondere gegen Schweizer Meister Martin Meyr, ausgestoßenen, Beleidigungen und Drohungen ("do speyet er auch auf in in den brief" auch zweimal auf ihn, "vnd sprech darnach er schiß auf den keyser, auf den bischof zu Wirczburg vnd die von Winsheim vnd Weissemburg" und hätte er diese drei "zum Kaczenstein im sloß, er wolt wol mit in reden"). - Zeugen: Johannes Platterberger der Ältere und Martinus Vischer, Schreiber und Inwohner zu Nürnberg.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3336
Lade 23 Nr. 28; V 94/1 Nr. 3336
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1459 Dezember 5
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Handzeichen und Unterschrift.
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc. 1459 am mitwochen vor Nicolai, des fünfften tags des Dezembers etc. in der schreibstuben des rathauß zu Nürnberg.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1459
Monat: 12
Tag: 5
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Geschehen etc. 1459 am mitwochen vor Nicolai, des fünfften tags des Dezembers etc. in der schreibstuben des rathauß zu Nürnberg.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1459
Monat: 12
Tag: 5
Platterberger, Johann
Keller, Peter
Vischer, Martin
Geuder, Endres
Imhoff, Endresin
Imhoff, Johann
Imhoff, Pangratz
Meyr (Meyer) Meister Martin
Steinmetz (Seymitz, Steimitz, Steynmitz) Heinrich
Westerstetten, Rudolf von
Wollmershausen, Burchart von
Ellwangen (Baden-Württemberg)
Nürnberg, Bote
Nürnberg, Schreiber
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475 (Gliederung)
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