Bestätigung des ungestörten Cappeler Besitzes der Dörfer Leimbach und Wollertshausen durch Graf Bertold von Ziegenhain
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Urk. 18, 46
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1251 Sept. 8
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1250-1259
Ziegenhain, 1251 September 8
Ausf. Perg. - DreieckSg. Bertolds von Ziegenhain an roten und grünen Schnüren anh.; U.: S COMITIS BERTOLDI DE CIGENHAGEN, Abb.: Küch: Siegel (wie Nr.5) S.280 Nr.11
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta Cygenhagen anno dominice incarnationis 1251, vi Idus Septembris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bertold Graf von Ziegenhain (Cygenhagen) bekundet, daß das Stift Cappel seine Dörfer (villas) Wollertshausen (Wolreshusen) und Leimbach (Leinbach) friedlich und ungestört in völliger Freiheit besitzt und besitzen solle (quiete et tranquille possidet et possidere debet ... in plenaria et firmissima libertate), da auf drängende Bitten des Abts Giselbert und seiner Mitbrüder die Klagen der Einwohner (querele incolarum et accolarum) dieser Orte in seiner Gegenwart zum Schweigen gebracht und gänzlich beseitigt wurden (sopite sunt et penitus amputate). Infolgedessen solle das genannte Stift in diesen Dörfern nach Belieben Anordnungen treffen können (cum eisdem villis potest et debet quidquid sibi complacuerit ordinare). Wenn es dort Allode einrichten wolle, geschähe dies mit seinem vollen Einverständnis, jedoch müsse ihm sein Grafschaftsrecht unvermindert erhalten bleiben (ius tamen nostrum ratione comecie nobis conseruari volumus illibatum).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super Wolreshusin et Leinbach. (15.Jh.) Proprietas super Wolreshusen et Leymbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Albert Graf von Wallenstein (Waldenstein)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Rosbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Marschall (Marscalcus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruno Truchseß (dapifer)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruno von Gerwinshain (Gerwigeshagen)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Krug (Crueg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Vraz (Vraez)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf Krug
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Pfieffe (Piefe)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Treysa (Treise)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Leimsfeld (Lumesuelt)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Homberg (Hohenberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold Kaplan
Vermerke (Urkunde): Siegler: (der Ausst.) nicht genannt
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 120r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Kopp: Ausführliche Nachricht (wie Nr.20) 1 Beil. Nr.51 (mit Auslassungen) Ledderhose: Kleine Schriften (wie Nr.13) 3 Anh.1 Nr.6
Vermerke (Urkunde): Literatur: Landau: Wüste Ortschaften (wie Nr.1) S.253
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.197, 315
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.108, 236
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bertold Graf von Ziegenhain (Cygenhagen) bekundet, daß das Stift Cappel seine Dörfer (villas) Wollertshausen (Wolreshusen) und Leimbach (Leinbach) friedlich und ungestört in völliger Freiheit besitzt und besitzen solle (quiete et tranquille possidet et possidere debet ... in plenaria et firmissima libertate), da auf drängende Bitten des Abts Giselbert und seiner Mitbrüder die Klagen der Einwohner (querele incolarum et accolarum) dieser Orte in seiner Gegenwart zum Schweigen gebracht und gänzlich beseitigt wurden (sopite sunt et penitus amputate). Infolgedessen solle das genannte Stift in diesen Dörfern nach Belieben Anordnungen treffen können (cum eisdem villis potest et debet quidquid sibi complacuerit ordinare). Wenn es dort Allode einrichten wolle, geschähe dies mit seinem vollen Einverständnis, jedoch müsse ihm sein Grafschaftsrecht unvermindert erhalten bleiben (ius tamen nostrum ratione comecie nobis conseruari volumus illibatum).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super Wolreshusin et Leinbach. (15.Jh.) Proprietas super Wolreshusen et Leymbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Albert Graf von Wallenstein (Waldenstein)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Rosbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Marschall (Marscalcus)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruno Truchseß (dapifer)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruno von Gerwinshain (Gerwigeshagen)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Krug (Crueg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand Vraz (Vraez)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rudolf Krug
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Pfieffe (Piefe)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Treysa (Treise)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Leimsfeld (Lumesuelt)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard von Homberg (Hohenberg)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold Kaplan
Vermerke (Urkunde): Siegler: (der Ausst.) nicht genannt
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 120r-v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Kopp: Ausführliche Nachricht (wie Nr.20) 1 Beil. Nr.51 (mit Auslassungen) Ledderhose: Kleine Schriften (wie Nr.13) 3 Anh.1 Nr.6
Vermerke (Urkunde): Literatur: Landau: Wüste Ortschaften (wie Nr.1) S.253
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.197, 315
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.108, 236
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ