Allgemeine Urkundensammlung (Bestand)
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Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Archive der Stadt Münster >> Archive der fürstbischöflichen Zeit >> Ratsarchiv
1330 - 1892
Laufzeit: 1330-1813 Umfang: circa 450 Einheiten Findmittel: teilweise Regesten vorh. (Nr. 1-135, 236-356) Zitierung: StdAMs, Allgemeine Urkundensammlung Bestandsgeschichte Die Urkunden wurden durch Kauf oder Schenkung erworben und seit 1914 im Stadtarchiv gesammelt. Inhalte v.a. Rentverschreibungen samt Überschreibungen und Ablösungen und andere Schuldverschreibungen; Kauf, Verkauf und Tausch von Häusern und Grundstücken; Vergleiche betreffend Heiratspfennig, Nachlassteilung, Tropfenfall; Frei- und Lehnsbriefe; (Ver-)Kauf von Kirchenbänken; Eheverträge. Literatur Münsterisches Urkundenbuch, Teil 1: Das Stadtarchiv Münster. 1. Halbband: 1176-1440, bearb. v. Joseph Prinz (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster, N.F., Bd. 1), Münster 1960.
Vorwort: Die knapp 500 Urkunden wurden durch Kauf auf dem Antiquariatsmarkt oder Schenkung erworben und seit 1911 im Stadtarchiv gesammelt. Einige Stücke sind aus dem Ratsarchiv oder anderen Beständen hinzugekommen, v.a. wenn die Urkunden als Makulatur oder Einbände für Amtsbücher gedient haben. Weitere sogenannte Rentbriefe oder Rentverschreibungen sind auch in dem Bestand "Ratsarchiv, Klassifikation "09 Stadtschulden (A IX)" und im Bestand "B-KR / Kauf- und Rentenbriefe" enthalten.
Die Nummern 1-235 und 357-410 verzeichnete Dr. Peter Worm, wobei die Nummern 41-55 von Benedikt Nientiedt im Rahmen seines Archivreferendariats 2019 bearbeitet wurden. Bei der Verzeichnung der Urkunden AUS Nr. 1-34 sind die Texte des MUK sowie Vorarbeiten von Prinz für den zweiten Band des MUK (Urkunden 35-111) eingeflossen. Die Verzeichnung der Nummern 236-356 hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Martina Körper besorgt. Noch unbearbeitet sind die Nummern 395-430. Der Bestand war ursprünglich in der Tektonik den Archivischen Sammlungen zugeordnet, gehört aber zeitlich und inhaltlich eher zum Ratsarchiv, aus dem auch manche Urkunden stammen. Im Zuge der Verzeichnung wurden viele Stücke gereinigt.
Im Zuge der Neuverzeichnung und der Arbeiten am Archiventwicklungsplan fielen bei der Beständerevision im Bestand Stadtgeschichtliche Dokumentation 42 Urkunden auf. Ähnlich wie die Allgemeine Urkundensammlung sind es Urkunden unterschiedlicher, zumeist städtischer Provenienz. Es macht deshalb Sinn, diese Sammlung in den vorliegenden Bestand zu integrieren. Die Verzeichnung wurde angeglichen und ergänzt. Die Stücke selbst wurden ans Ende des Bestands gelegt und haben die Signaturen AUS Nr. 431-472 erhalten. Die bisherige Nummer wird als Altsignatur recherchierbar bleiben.
P. Worm, 27.01.2022.
Vorwort: Die knapp 500 Urkunden wurden durch Kauf auf dem Antiquariatsmarkt oder Schenkung erworben und seit 1911 im Stadtarchiv gesammelt. Einige Stücke sind aus dem Ratsarchiv oder anderen Beständen hinzugekommen, v.a. wenn die Urkunden als Makulatur oder Einbände für Amtsbücher gedient haben. Weitere sogenannte Rentbriefe oder Rentverschreibungen sind auch in dem Bestand "Ratsarchiv, Klassifikation "09 Stadtschulden (A IX)" und im Bestand "B-KR / Kauf- und Rentenbriefe" enthalten.
Die Nummern 1-235 und 357-410 verzeichnete Dr. Peter Worm, wobei die Nummern 41-55 von Benedikt Nientiedt im Rahmen seines Archivreferendariats 2019 bearbeitet wurden. Bei der Verzeichnung der Urkunden AUS Nr. 1-34 sind die Texte des MUK sowie Vorarbeiten von Prinz für den zweiten Band des MUK (Urkunden 35-111) eingeflossen. Die Verzeichnung der Nummern 236-356 hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Martina Körper besorgt. Noch unbearbeitet sind die Nummern 395-430. Der Bestand war ursprünglich in der Tektonik den Archivischen Sammlungen zugeordnet, gehört aber zeitlich und inhaltlich eher zum Ratsarchiv, aus dem auch manche Urkunden stammen. Im Zuge der Verzeichnung wurden viele Stücke gereinigt.
Im Zuge der Neuverzeichnung und der Arbeiten am Archiventwicklungsplan fielen bei der Beständerevision im Bestand Stadtgeschichtliche Dokumentation 42 Urkunden auf. Ähnlich wie die Allgemeine Urkundensammlung sind es Urkunden unterschiedlicher, zumeist städtischer Provenienz. Es macht deshalb Sinn, diese Sammlung in den vorliegenden Bestand zu integrieren. Die Verzeichnung wurde angeglichen und ergänzt. Die Stücke selbst wurden ans Ende des Bestands gelegt und haben die Signaturen AUS Nr. 431-472 erhalten. Die bisherige Nummer wird als Altsignatur recherchierbar bleiben.
P. Worm, 27.01.2022.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET