Kaiser Ludwig beurkundet, dass Engelhard von Weinsberg (Winsperch), der junge Konrad Feuer (Fuir), Johansen Feuer (Fuir), Gebur Feuer (Fuir) und Eberhard sel. des Feurers (Fuirs) Kinder, Bürger von Heilbronn (Hailprunnen), wegen des Dorfs Neckargartach (Nekkergartach) vor das kaiserliche Hofgericht geladen hat, und dass Heinrich von Zipplingen, Komtur der deutschen Häuser zu Ulm und Donauwörth (Werde), Diepold der Güß (Guezze) von Leipheim (Liphain) und Dietrich von Handschuhsheim (Hentschuchshein), kaiserlicher Hofmeister, als vom Kaiser eingesetzte Tädingsleute also entschieden haben: Die Feuer (Fuir) sollen das Dorf Nekargartach die nächsten acht Jahre Nutznießen, dann soll das Dorf an Engelhard von Weinsberg (Winsperch) fallen, der die Feuer für ihr dort gebautes Haus zu entschädigen hat.
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Kaiser Ludwig beurkundet, dass Engelhard von Weinsberg (Winsperch), der junge Konrad Feuer (Fuir), Johansen Feuer (Fuir), Gebur Feuer (Fuir) und Eberhard sel. des Feurers (Fuirs) Kinder, Bürger von Heilbronn (Hailprunnen), wegen des Dorfs Neckargartach (Nekkergartach) vor das kaiserliche Hofgericht geladen hat, und dass Heinrich von Zipplingen, Komtur der deutschen Häuser zu Ulm und Donauwörth (Werde), Diepold der Güß (Guezze) von Leipheim (Liphain) und Dietrich von Handschuhsheim (Hentschuchshein), kaiserlicher Hofmeister, als vom Kaiser eingesetzte Tädingsleute also entschieden haben: Die Feuer (Fuir) sollen das Dorf Nekargartach die nächsten acht Jahre Nutznießen, dann soll das Dorf an Engelhard von Weinsberg (Winsperch) fallen, der die Feuer für ihr dort gebautes Haus zu entschädigen hat.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I Bü 51
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I Heilbronn, Reichsstadt
Heilbronn, Reichsstadt >> 16. Neckargartach >> Auseindersetzungen wegen des Dorfs Neckargartach
1339 November 24 (st. Katharinen abend)
1 Bü
Urkunden
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Ausfertigung HStAS H 51 U 412
Vermerke: Ausfertigung HStAS H 51 U 412
Auseindersetzungen wegen des Dorfs Neckargartach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:42 MEZ