C Rep. 780-03 VEB Volksbau Berlin (Bestand)
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C Rep. 780-03
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 6 Betriebe und Einrichtungen der Wirtschaft >> C 6.4 Kommunale und bezirksgeleitete Wirtschaft
1951 - 1970
Vorwort: C Rep. 780-03 VEB Volksbau
1. Betriebsgeschichte
Im Rahmen der Verstaatlichung privater Betriebe nach der Spaltung Berlins 1948 wurden zwölf volkseigene Baubetriebe gegründet, die zum 01. Juli des folgenden Jahres in der VVB (B) Bauwesen und Baustoffe zusammengeschlossen wurden. Unter ihnen befand sich der VEB Volksbau, der größere Wohnungsbauvorhaben in Berlin (Ost) sowohl projektierte als auch durchführte.
Eine seiner ersten Aufgaben bestand Mitte der 1950er Jahre in der Errichtung von Wohnungen in Großblockbauweise in Berlin-Karlshorst. Durch den Einsatz vorgefertigter Betonbauteile, die der VEB ebenfalls selbst produzierte, sollte das Bauen rationalisiert und die bestehende Wohnungsknappheit schnell gemindert werden.
Zum 01. Januar 1962 wurde der VEB Volksbau mit dem VEB Bau, der auf die Plattenbauweise spezialisiert war, und der Betriebsberufsschule des VEB Hochbau Friedrichshain zum VEB Hochbau Berlin vereint. Aus ihm erwuchs 1964 das VEB Wohnungsbaukombinat Hochbau Berlin, das 1967 mit dem VEB Betonwerke und Teilen des VEB Berlin-Projekt im neu geschaffenen VEB Wohnungsbaukombinat Berlin aufging. Dieses trug seit 1975 den Ehrennamen „Fritz Heckert“ und war das größte Wohnungsbaukombinat in der DDR.
2. Beständegeschichte
Die Unterlagen des VEB Volksbau wurden im Jahre 1982 vom VEB Wohnungsbaukom-binat Berlin „Fritz Heckert“ an das Stadtarchiv Berlin übergeben (Acc. 693/82). Dieses fusionierte 1991 mit dem West-Berliner Landesarchiv zum Landesarchiv Berlin.
Eine archivarische Verzeichnung auf Karteikarte wurde im März 2003 mit Augias 7.3 erfasst. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die technische Bearbeitung der Unterla-gen nach konservatorischen Gesichtspunkten.
Insgesamt umfasst der Bestand C Rep. 780-03 VEB Volksbau nunmehr 81 AE (ca. 2,70 lfm). Seine Laufzeit umfasst vornehmlich den Zeitraum von 1951 bis 1961.
Der Bestand des VEB Volksbau ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 780-03, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 110 Magistrat von Berlin / Abteilung Bauwesen / Bezirks-bauamt
LAB C Rep. 780 VEB Wohnungsbaukombinat Berlin (WBK) „Fritz Heckert“
LAB C Rep. 780-01 VEB Bau
LAB C Rep. 780-02 VEB Hochbau
LAB C Rep. 788 VEB Berlin-Projekt
LAB C Rep. 790 VVBB Bau und Baustoffe
LAB C Rep. 904-188 Wohnungsbaukombinat Hochbau Berlin (WBK)
4. Literaturauswahl
Marczok, Franz: Stationen unserer Geschichte, hrsg. v. VEB Wohnungsbaukombinat „Fritz Heckert“ Berlin, o.O, o.J. [1987].
Berlin, im April 2003 Michael Klein (Vorwort)
1. Betriebsgeschichte
Im Rahmen der Verstaatlichung privater Betriebe nach der Spaltung Berlins 1948 wurden zwölf volkseigene Baubetriebe gegründet, die zum 01. Juli des folgenden Jahres in der VVB (B) Bauwesen und Baustoffe zusammengeschlossen wurden. Unter ihnen befand sich der VEB Volksbau, der größere Wohnungsbauvorhaben in Berlin (Ost) sowohl projektierte als auch durchführte.
Eine seiner ersten Aufgaben bestand Mitte der 1950er Jahre in der Errichtung von Wohnungen in Großblockbauweise in Berlin-Karlshorst. Durch den Einsatz vorgefertigter Betonbauteile, die der VEB ebenfalls selbst produzierte, sollte das Bauen rationalisiert und die bestehende Wohnungsknappheit schnell gemindert werden.
Zum 01. Januar 1962 wurde der VEB Volksbau mit dem VEB Bau, der auf die Plattenbauweise spezialisiert war, und der Betriebsberufsschule des VEB Hochbau Friedrichshain zum VEB Hochbau Berlin vereint. Aus ihm erwuchs 1964 das VEB Wohnungsbaukombinat Hochbau Berlin, das 1967 mit dem VEB Betonwerke und Teilen des VEB Berlin-Projekt im neu geschaffenen VEB Wohnungsbaukombinat Berlin aufging. Dieses trug seit 1975 den Ehrennamen „Fritz Heckert“ und war das größte Wohnungsbaukombinat in der DDR.
2. Beständegeschichte
Die Unterlagen des VEB Volksbau wurden im Jahre 1982 vom VEB Wohnungsbaukom-binat Berlin „Fritz Heckert“ an das Stadtarchiv Berlin übergeben (Acc. 693/82). Dieses fusionierte 1991 mit dem West-Berliner Landesarchiv zum Landesarchiv Berlin.
Eine archivarische Verzeichnung auf Karteikarte wurde im März 2003 mit Augias 7.3 erfasst. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die technische Bearbeitung der Unterla-gen nach konservatorischen Gesichtspunkten.
Insgesamt umfasst der Bestand C Rep. 780-03 VEB Volksbau nunmehr 81 AE (ca. 2,70 lfm). Seine Laufzeit umfasst vornehmlich den Zeitraum von 1951 bis 1961.
Der Bestand des VEB Volksbau ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 780-03, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 110 Magistrat von Berlin / Abteilung Bauwesen / Bezirks-bauamt
LAB C Rep. 780 VEB Wohnungsbaukombinat Berlin (WBK) „Fritz Heckert“
LAB C Rep. 780-01 VEB Bau
LAB C Rep. 780-02 VEB Hochbau
LAB C Rep. 788 VEB Berlin-Projekt
LAB C Rep. 790 VVBB Bau und Baustoffe
LAB C Rep. 904-188 Wohnungsbaukombinat Hochbau Berlin (WBK)
4. Literaturauswahl
Marczok, Franz: Stationen unserer Geschichte, hrsg. v. VEB Wohnungsbaukombinat „Fritz Heckert“ Berlin, o.O, o.J. [1987].
Berlin, im April 2003 Michael Klein (Vorwort)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ