Verkauf einer Rente an Kloster Ahnaberg
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Urk. 15, 349
Urk. 15 Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II]
Kloster Ahnaberg - [ehemals: A II] >> 1421-1430
1427 Mai 31
Ausfert. Pergt., das Siegel an Pergamentstreifen anhängend.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno 1427, sabatto proximo post ascensionis domini festum.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conrad Volghard, Bürgermeister, Johann Gottzen, Heinrich Honkirchen, Johann Spuleman, Pilgis, Hermann Corper, Heinrich Wonhusen, Heinrich Hoppener, Johann Eckeman, Hennemann Weychebrod, Johann Koch, Johann Schonlower, Schöffen zu Kassel, beurkunden, daß Herbord Phawe und seine Frau Katharina an die Priorin und den Konvent zu Ahnaberg (Anenberge) ein Pfund Pfenniggeld hessischer (hescher) Währung jährliche Rente zu Himmelfahrt Christi aus ihren 2 Ackern Erbland in der Feldmark Simmershausen (Symeshusen), welche bei dem Lande des Henne Kochemelle liegen und an die 'kumanswiese' stoßen, verkauft haben für 10 Pfund Pfennige unter Vorbehalt des Wiederkaufes; daß ferner ihr Mitbürger Lotze Ludolfs vor ihnen auf dem Rathause sich für die Verkäufer, gegenüber dem Kloster verbürgt hat, falls an den genannten Ackern und an ihrem Erdgaden auf dem Kirchhofe zu Simmershausen, den die Verkäufer auch zum Pfande gesetzt haben, Gebrechen wären.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rückw. Vermerk d. 15. Jahrh.: Disse gulde horet uff daz obint essin. - Rubrum d. 16. Jahrh. - Signaturen: Symeshusen 4 und 80.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller mit dem großen Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest Schultze Nr. 377
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conrad Volghard, Bürgermeister, Johann Gottzen, Heinrich Honkirchen, Johann Spuleman, Pilgis, Hermann Corper, Heinrich Wonhusen, Heinrich Hoppener, Johann Eckeman, Hennemann Weychebrod, Johann Koch, Johann Schonlower, Schöffen zu Kassel, beurkunden, daß Herbord Phawe und seine Frau Katharina an die Priorin und den Konvent zu Ahnaberg (Anenberge) ein Pfund Pfenniggeld hessischer (hescher) Währung jährliche Rente zu Himmelfahrt Christi aus ihren 2 Ackern Erbland in der Feldmark Simmershausen (Symeshusen), welche bei dem Lande des Henne Kochemelle liegen und an die 'kumanswiese' stoßen, verkauft haben für 10 Pfund Pfennige unter Vorbehalt des Wiederkaufes; daß ferner ihr Mitbürger Lotze Ludolfs vor ihnen auf dem Rathause sich für die Verkäufer, gegenüber dem Kloster verbürgt hat, falls an den genannten Ackern und an ihrem Erdgaden auf dem Kirchhofe zu Simmershausen, den die Verkäufer auch zum Pfande gesetzt haben, Gebrechen wären.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Rückw. Vermerk d. 15. Jahrh.: Disse gulde horet uff daz obint essin. - Rubrum d. 16. Jahrh. - Signaturen: Symeshusen 4 und 80.
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Aussteller mit dem großen Stadtsiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest Schultze Nr. 377
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ