Von münsterscher (vechtaischer) Seite erhobene Protestation gegen die von dem Offizialratsgericht zu Osnabrück prätendierte geistliche Jurisdiktion in einer Eheklage gegen den münsterschen Zeller Niddendorf zu Neuenkirchen aus dem Jahr 1803
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NLA OL, Best. 110, Nr. 302
Organisations- und Aktenzeichen: VIII B 31
NLA OL, Best. 110 Behörden des Niederstifts Münster
Behörden des Niederstifts Münster >> 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 >> 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen >> 1.1.3 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen über Markenangelegenheiten in den Ämter Vechta und Cloppenburg (1515-1792)
1803 -
Enthält: u.a. Schreiben des vechtaischen Rentmeisters Driver an die münstersche Regierung wegen der geistlichen Jursidiktion bezüglich der Eheklage gegen einen münsterschen Untertanen und Protestation gegen die von osnabrückerseits angemaßte geistliche Jurisdiktion durch das Offizialgericht mit Beilagen (u.a. Schreiben über den Vorfall die Eheleute Elizabeth Stapenhorht und Henrich Middendorf, Gerichtsprotokoll über den Vorfall)vom 02.03.1803 (Bl. 2 r ff.); Schreiben der osnabrückschen Regierung an die münstersche Regierung wegen der von ihrerseits prätendierten geistlichen Jurisdiktion in der Eheklage mit Rechtfertigung derselben vom 07.04.1803 (Bl. 13 r f.)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.3 Zentrale Behörden (Tektonik)
- Behörden des Niederstifts Münster (Bestand)
- 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 (Gliederung)
- 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen (Gliederung)
- 1.1.3 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen über Markenangelegenheiten in den Ämter Vechta und Cloppenburg (1515-1792) (Gliederung)