Nassau-Usingen: Amt Wehen (Bestand)
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136
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Nassauische Territorien >> Nassau-Usingen
Enthält: Urkunden (1315-1790)
Akten:
u.a. Zuschlag der Bleidenstadter Zehnt an Nassau-Weilburg (1355), Grenzsachen (15.-18. Jh.), Organisation des herzoglichen Amtes Wehen (1803-1814), Kammerordnungen (ab 1536), Staatsdienst und Beamte (ab 1514), Statistik (ab 1593), Kriegswesen (1620-1812), Finanzwesen (1501-1806), Justiz (1566-1814), Kirchensachen (ab 1557), Gemeindesachen (ab 1681), Mühlen (ab 1543), Landwirtschaft (ab 1544), Forstverwaltung (1625-1808), Jagd und Fischerei (ab 1511), Berg- und Hüttenverwaltung (18. Jh.), Bausachen (18. Jh.)
Ortsakten: Wehen, Bleidenstadt, Born, Hahn, Orlen, Seitzenhahn, Wingsbach
Rechnungen: Kellereirechnung (1432-1723, bis 1600 auch mit Sonnenberg), Amts- und Forstrechnungen (18. Jh.), Baurechnungen (1595-1813), Gemeinderechnungen, Kirchenrechnungen, Hütten- und Hammerrechnungen
Bestandsgeschichte: Für die Akten des nassau-idsteinischen Amtes Wehen hat Th. Schüler 1885-1886 ein nach dem Götzeschen Schema geordnetes Repertorium angelegt. Nicht verzeichnet wurden damals die unter den Gliederungspunkt IX fallenden Akten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit. Archivangestellter Schreiter hat 1974 den Bestand neu geordnet und verzeichnet. Dabei stellte sich heraus, dass der Bestand auch in größerem Umfang Akten anderer Ämter enthielt, und zwar in erster Linie Akten des Oberamts Idstein. Diese wurden herausgenommen und provenienzgerecht den entsprechenden Abteilungen zugeordnet (siehe Abt. 133).
Geschichte des Bestandsbildners: Als Vögte des Klosters Bleidenstadt bildeten die Grafen von Nassau ihre Herrschaft über Wehen und den Weher Grund aus und richteten in ihrer dortigen Burg Amt und Kellerei ein. Von 1593 bis 1655 war Wehen Residenz verwitweter Gräfinnen von Nassau-Weilburg. Von 1659 bis 1816 bgehörte es zu Nassau-Usingen und blieb auch unter dem Herzogtum Nassau Amtssitz.
Findmittel: Akten der freiwilligen Gerichtsbarkeit: Repertorium von Winfried Schüler, 1974
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten: Repertorium von Th. Schüler, 1885-1886 (hs.)
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Hellmuth Gensicke, 1970
Bearbeiter: Hellmuth Gensicke, 1970
Bearbeiter: Winfried Schüler, 1974
Akten:
u.a. Zuschlag der Bleidenstadter Zehnt an Nassau-Weilburg (1355), Grenzsachen (15.-18. Jh.), Organisation des herzoglichen Amtes Wehen (1803-1814), Kammerordnungen (ab 1536), Staatsdienst und Beamte (ab 1514), Statistik (ab 1593), Kriegswesen (1620-1812), Finanzwesen (1501-1806), Justiz (1566-1814), Kirchensachen (ab 1557), Gemeindesachen (ab 1681), Mühlen (ab 1543), Landwirtschaft (ab 1544), Forstverwaltung (1625-1808), Jagd und Fischerei (ab 1511), Berg- und Hüttenverwaltung (18. Jh.), Bausachen (18. Jh.)
Ortsakten: Wehen, Bleidenstadt, Born, Hahn, Orlen, Seitzenhahn, Wingsbach
Rechnungen: Kellereirechnung (1432-1723, bis 1600 auch mit Sonnenberg), Amts- und Forstrechnungen (18. Jh.), Baurechnungen (1595-1813), Gemeinderechnungen, Kirchenrechnungen, Hütten- und Hammerrechnungen
Bestandsgeschichte: Für die Akten des nassau-idsteinischen Amtes Wehen hat Th. Schüler 1885-1886 ein nach dem Götzeschen Schema geordnetes Repertorium angelegt. Nicht verzeichnet wurden damals die unter den Gliederungspunkt IX fallenden Akten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit. Archivangestellter Schreiter hat 1974 den Bestand neu geordnet und verzeichnet. Dabei stellte sich heraus, dass der Bestand auch in größerem Umfang Akten anderer Ämter enthielt, und zwar in erster Linie Akten des Oberamts Idstein. Diese wurden herausgenommen und provenienzgerecht den entsprechenden Abteilungen zugeordnet (siehe Abt. 133).
Geschichte des Bestandsbildners: Als Vögte des Klosters Bleidenstadt bildeten die Grafen von Nassau ihre Herrschaft über Wehen und den Weher Grund aus und richteten in ihrer dortigen Burg Amt und Kellerei ein. Von 1593 bis 1655 war Wehen Residenz verwitweter Gräfinnen von Nassau-Weilburg. Von 1659 bis 1816 bgehörte es zu Nassau-Usingen und blieb auch unter dem Herzogtum Nassau Amtssitz.
Findmittel: Akten der freiwilligen Gerichtsbarkeit: Repertorium von Winfried Schüler, 1974
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Akten: Repertorium von Th. Schüler, 1885-1886 (hs.)
Findmittel: Urkunden: Repertorium von Hellmuth Gensicke, 1970
Bearbeiter: Hellmuth Gensicke, 1970
Bearbeiter: Winfried Schüler, 1974
27,45 m (66 Urkunden; ca. 26,625 m Akten)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ