Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1151
PrAdK 2.1/081
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1930 - 1931
Enthält: Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusikschullehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, Berichte von Seminarbesuchen. Erlaß des Kultusministeriums zur gegenseitigen Anerkennung der Privatmusiklehrerprüfungszeugnisse und staatlichen Anerkennungen zwischen Preußen und Thüringen (Bl. 288f.). Vorschläge, Briefwechsel und Stellungnahmen zur Aufstellung von Mindestforderungen für die Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins (Bl. 220-257). Liste von Ausländern mit staatlicher Anerkennung (Bl. 212f.), Vorschläge zum Entwurf einer Braunschweigischen Prüfungsordnung und Frage der gegenseitigen Anerkennung (Bl. 38-41). Gutachten und Stellungnahmen: Juon, Schreker und Schumann über Kompositionen "Deutscher Trost" und "Deutsche Hymne" von Erwin Zillinger (Bl. 325-328); zu einer Beschwerde des Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiker gegen Lutter (Bl. 214f.); zu einer Verfügung betr. musikalische Nebenbeschäftigung der Beamten (Bl. 122f.); Schreker, v. Reznicek, Juon und Kahn über die Komposition "Von deutscher Not" von Georg Nellius, einschließlich begleitender Gutachten von Fritz Bieder, Peter Schmitz und Ben Esser (Bl. 96-111); Moser und Seiffert über Herbert Biehle, "Die Stimmkunst" (Bl. 67-70); Juon, Kahn und v. Baußnern über "Gesänge zur Verfassungsfeier" von Albert Kranz (Bl. 64-66); zu einer Beschwerde über den Fachberater Werner (Bl. 3-22). Schriftwechsel mit dem Kultusminister wegen der Wahl eines Vertreters der Tonkunst in den Reichswirtschaftsrat (Bl. 285-288). Bitte Ewald Nackes um Unterstützung seiner Oper "Daphnis & Chloe" (Bl. 280-284). Ministerialerlasse, verschiedene Anträge, Unterstützungsgesuche. Neuantrag von Rudolf Horn betr. den Erhalt einer erhöhten Ausgleichszulage (Bl. 262-265). Vorschläge und Schriftverkehr zur Bewerbung von deutschen Dirigenten für die Dirigentenstelle an der Kaiserlichen Musikakademie in Tokio (Bl. 183-188). Inhaltsverzeichnis von Erlassen (Bl. 1f.). Enth. u.a.: Heinz Pringsheim, "Der Reichsverband gegen die freien Privatmusiklehrer", in "Allgemeine Musikzeitung", 23. Jan. 1931 (Bl. 275). Prüfungsordnung für den musikalischen Lehrberuf (Bl. 227). "Deutsche Tonkünstler-Zeitung", Heft 4, 20. Febr. 1931 (Bl. 125-134). Protokolle der Sitzungen des Senats, Sektion für Musik (teils mit vom Senat berufenen Sachverständigen für den Privatmusikunterricht): 15. Jan 1931, 2. Febr. 1931, 19. Febr. 1931, 26. Febr. 1931, 26. März 1931, 27. Apr. 1931 (Bl. 321-324, 269-274, 193-196, 164-166, 112f., 23-25, vgl. PrAdK 1229).
328 Bl. Microfilm/-fiche: 1151
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ