B Rep. 235-20 HLA-Zeitungsausschnittsammlung (Bestand)
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B Rep. 235-20
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 7 Organisationen und Vereine >> B 7.5 Helene-Lange-Archiv/Frauenvereine und -verbände >> B Rep. 235 Helene-Lange-Archiv
Vorwort: B Rep. 235-20 HLA-Zeitungsausschnittsammlung
Als Teil des Helene-Lange-Archivs gelangte 1988 eine Zeitungsausschnittsammlung ins Landesarchiv Berlin, die zwar geordnet, aber nicht erschlossen war. Vermutlich geht die Sammlung auf die Zeit der Weimarer Republik zurück und war ein dokumentarischer "Informationsspeicher" zur Unterstützung der politischen Arbeit des Bundes Deutscher Frauenvereine. Bestimmte Publikationen wurden regelmäßig ausgewertet, z.B. die "Korrespondenz Frauenpresse". Systematisch gesammelt wurden Druckschriften aller Art über andere Frauenvereine und -verbände. Aber auch zu anderen Themen gibt es außer Zeitungsausschnitten u.a. Flugblätter, Petitionen, Gesetzesvorlagen und -texte, Zeitschriftenbeiträge, Sonderdrucke und Broschüren.
Das in den insgesamt 461 Mappen gesammelte Material stammt größtenteils aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es dokumentiert die Tätigkeit der Frauenbewegung nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland, und belegt den Kampf der Frauenrechtlerinnen, Frauenvereine und -verbände um die Gleichberechtigung der Frau in Gesellschaft, Politik, Beruf und Familie.
Die Mappen enthalten Ausschnitte und Artikel zu folgenden Themen:
Frauenbewegung in Deutschland und im Ausland.- Lebensbilder.- Frau und Gesellschaft.- Sittlichkeitsfragen.- Alkoholfrage.- Jugendschutz und Kultur.- Bevölkerungsfragen, Auswanderung.- Arbeit und Soziales.- Religiöse Fragen, Frauen im Kirchendienst.- Schul- und Erziehungsfragen.- Hauswirtschaft.- Kinder und Jugend.- Frau und Beruf.- Rechtsfragen.- Politik und Verwaltung.- Parteipolitik.
Der Bestand ist vollständig erschlossen, verfilmt und digitalisiert und kann über den META-Katalog des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) unter https://www.meta-katalog.eu/Record/BRep23520hla gelesen werden (oder vor Ort im Landesarchiv Berlin in der AUGIAS-Datenbank, da jede Verzeichnungseinheit mit dem Digitalisat verlinkt ist).
Bitte zitieren Sie wie folgt: Landesarchiv Berlin, B Rep. 235-20 HLA-Zeitungsausschnittsammlung Nr. x / MF-Nr. xxxx.
Berlin, September 2021 Dr. Susanne Knoblich
Als Teil des Helene-Lange-Archivs gelangte 1988 eine Zeitungsausschnittsammlung ins Landesarchiv Berlin, die zwar geordnet, aber nicht erschlossen war. Vermutlich geht die Sammlung auf die Zeit der Weimarer Republik zurück und war ein dokumentarischer "Informationsspeicher" zur Unterstützung der politischen Arbeit des Bundes Deutscher Frauenvereine. Bestimmte Publikationen wurden regelmäßig ausgewertet, z.B. die "Korrespondenz Frauenpresse". Systematisch gesammelt wurden Druckschriften aller Art über andere Frauenvereine und -verbände. Aber auch zu anderen Themen gibt es außer Zeitungsausschnitten u.a. Flugblätter, Petitionen, Gesetzesvorlagen und -texte, Zeitschriftenbeiträge, Sonderdrucke und Broschüren.
Das in den insgesamt 461 Mappen gesammelte Material stammt größtenteils aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es dokumentiert die Tätigkeit der Frauenbewegung nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland, und belegt den Kampf der Frauenrechtlerinnen, Frauenvereine und -verbände um die Gleichberechtigung der Frau in Gesellschaft, Politik, Beruf und Familie.
Die Mappen enthalten Ausschnitte und Artikel zu folgenden Themen:
Frauenbewegung in Deutschland und im Ausland.- Lebensbilder.- Frau und Gesellschaft.- Sittlichkeitsfragen.- Alkoholfrage.- Jugendschutz und Kultur.- Bevölkerungsfragen, Auswanderung.- Arbeit und Soziales.- Religiöse Fragen, Frauen im Kirchendienst.- Schul- und Erziehungsfragen.- Hauswirtschaft.- Kinder und Jugend.- Frau und Beruf.- Rechtsfragen.- Politik und Verwaltung.- Parteipolitik.
Der Bestand ist vollständig erschlossen, verfilmt und digitalisiert und kann über den META-Katalog des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) unter https://www.meta-katalog.eu/Record/BRep23520hla gelesen werden (oder vor Ort im Landesarchiv Berlin in der AUGIAS-Datenbank, da jede Verzeichnungseinheit mit dem Digitalisat verlinkt ist).
Bitte zitieren Sie wie folgt: Landesarchiv Berlin, B Rep. 235-20 HLA-Zeitungsausschnittsammlung Nr. x / MF-Nr. xxxx.
Berlin, September 2021 Dr. Susanne Knoblich
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ