Auflassung des Lehnsbesitzes in Siebertshausen an Kloster Hersfeld durch Graf Albert von Wallenstein
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Urk. 18, 59
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1254 Dez.21
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1250-1259
1254 Dezember 21
Ausf. Perg. - Sg. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1254 (a), in die sancti Thome apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Albert von Wallenstein (Waldinstein) bekundet, daß er auf Drängen (ad instantiam) Abt Giselberts (G.) und des Konvents von Cappel wie auch auf Bitten (ad petitionem) der Ritter Hartmann (H.) von Sondheim (Suntheim) und Albert von Wernswig (Werniswig) alles, was letztere in Siebertshausen von ihm zu Lehnsrecht besaßen (omnia que a nobis in Sifrideshusin iure feodali possidere uidebantur), in die Hände des Abts und der Kirche von Hersfeld aufläßt unter der Bedingung, daß die genannten Güter dem Stift Cappel zu Eigentumsrecht übergeben werden (iure proprietatis libere conferantur).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super Sifridishusen. (15.Jh.) Sifridishaußen. (15./16.Jh.) No 94
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschriften: Nr. 691; Kopiar K 270, 153v-154r.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.258
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Albert von Wallenstein (Waldinstein) bekundet, daß er auf Drängen (ad instantiam) Abt Giselberts (G.) und des Konvents von Cappel wie auch auf Bitten (ad petitionem) der Ritter Hartmann (H.) von Sondheim (Suntheim) und Albert von Wernswig (Werniswig) alles, was letztere in Siebertshausen von ihm zu Lehnsrecht besaßen (omnia que a nobis in Sifrideshusin iure feodali possidere uidebantur), in die Hände des Abts und der Kirche von Hersfeld aufläßt unter der Bedingung, daß die genannten Güter dem Stift Cappel zu Eigentumsrecht übergeben werden (iure proprietatis libere conferantur).
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) Super Sifridishusen. (15.Jh.) Sifridishaußen. (15./16.Jh.) No 94
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschriften: Nr. 691; Kopiar K 270, 153v-154r.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.258
(a) Der Schluß der Jahreszahl ('54') in der Ausf. nicht mehr lesbar, im Kopiar: 'liiii'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ