Papst Johannes XXII. an den Erzbischof (Matthias) von Mainz: er teilt ihm mit, daß ihn die Äbtissin des Klosters Klarenthal, Adelheid, und der Konvent ihn darum gebeten hätten, ihrem Kloster, das durch den Kriegszug Ludwigs des Bayern gegen Wiesbaden (1318) schwer gelitten habe, wieder aufzuhelfen und ihm die Pfarrkirche zu Erbenheim, deren Patronatsrecht durch Schenkung des Grafen Gerlach von Nassau dem Kloster zustehe, zu inkorporieren; er beauftragte den Erzbischof, die genannte Kirche mit allen Rechten und allem Zuhehör dem Kloster zu inkorporieren.
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Papst Johannes XXII. an den Erzbischof (Matthias) von Mainz: er teilt ihm mit, daß ihn die Äbtissin des Klosters Klarenthal, Adelheid, und der Konvent ihn darum gebeten hätten, ihrem Kloster, das durch den Kriegszug Ludwigs des Bayern gegen Wiesbaden (1318) schwer gelitten habe, wieder aufzuhelfen und ihm die Pfarrkirche zu Erbenheim, deren Patronatsrecht durch Schenkung des Grafen Gerlach von Nassau dem Kloster zustehe, zu inkorporieren; er beauftragte den Erzbischof, die genannte Kirche mit allen Rechten und allem Zuhehör dem Kloster zu inkorporieren.
18, U 25
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1301-1400
Avignon, 1327 Februar 2
Unbeglaubigte Kopie, Papier, lateinisch
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Avinione IIII nonas Februarii pontificatus nostri anno undecimo
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Vogt, Regg. d. Mainzer Erzb., 1. Abt. I, Nr. 2783
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Sauerland, Urk. u. Reg. z. Gesch. der Rheinlande 2,12 Nr. 1132
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Vogt, Regg. d. Mainzer Erzb., 1. Abt. I, Nr. 2783
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Sauerland, Urk. u. Reg. z. Gesch. der Rheinlande 2,12 Nr. 1132
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ