Schiedsspruch zwischen dem Deutschen Haus zu Virnssperg und seinen Untertanen zu Metzbach einerseits und der Stadt Windssheim andererseits wegen zweier umgefallener Eichen und einer abgehauenen Föhre am Schußbach: Dadurch werden die strittigen Bäume beiden Teilen gleichheitlich zugesprochen und eine neue Vermarkung der den Streit veranlassenden Grenzlinien in die Wege geleitet. - Komtur: Herr Philips von Altdorff genannt Wolschlager, zugleich Komtur zu Oetingen. - Schiedsrichter: Joachim von Seckhendorff zu Ulstatt und Langenfeldt, markgräflicher Rat und Reiterhauptmann zu Onozbach; Balthassar von Seckhendorff zu Obernzenn, Amtmann zu Rott; Steffan Ro{e}sch, Bürger zu Rottenburg auf der Thauber; Caspar Brunner, Schultheiß zu Jphouen.
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Schiedsspruch zwischen dem Deutschen Haus zu Virnssperg und seinen Untertanen zu Metzbach einerseits und der Stadt Windssheim andererseits wegen zweier umgefallener Eichen und einer abgehauenen Föhre am Schußbach: Dadurch werden die strittigen Bäume beiden Teilen gleichheitlich zugesprochen und eine neue Vermarkung der den Streit veranlassenden Grenzlinien in die Wege geleitet. - Komtur: Herr Philips von Altdorff genannt Wolschlager, zugleich Komtur zu Oetingen. - Schiedsrichter: Joachim von Seckhendorff zu Ulstatt und Langenfeldt, markgräflicher Rat und Reiterhauptmann zu Onozbach; Balthassar von Seckhendorff zu Obernzenn, Amtmann zu Rott; Steffan Ro{e}sch, Bürger zu Rottenburg auf der Thauber; Caspar Brunner, Schultheiß zu Jphouen.
Ritterorden, Urkunden 5561
Zusatzklassifikation: Schiedsspruch
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 16. Kommende Virnsberg
1564 Juli 14
Papier
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geschehen zu Virnssperg Freitags nach Chilianj 1564.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Pap. mit 4 Petschaften und den Unterschriften der drei letzten Schiedsrichter. Blattzahl: 3
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Pap. mit 4 Petschaften und den Unterschriften der drei letzten Schiedsrichter. Blattzahl: 3
Altdorf genannt Wollschläger, Philipp v. (Komtur zu Virnsberg und Oettingen)
Seckendorff, Joachim v. (zu Ullstadt und Langenfeld)
Seckendorff, Balthasar v. (zu Obernzenn)
Seckendorff, Balthasar v. (Amtmann zu Roth)
Ro{e}sch, Steffan
Brunner, Caspar
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach), Deutsches Haus
Merzbach (Gde. Trautskirchen, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Stadt
Oettingen i. Bay. (Lkr. Donau-Ries), Komtur
Ullstadt (Gde. Sugenheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Schiedsrichter
Langenfeld (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Schiedsrichter
Obernzenn (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Ansbach, Rat (markgräflich)
Ansbach, Reiterhauptmann
Roth (Lkr. Roth), Amtmann
Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach), Bürger
Iphofen (Lkr. Kitzingen), Schultheiß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:54 MESZ
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