Fotoarchiv Blumenthal / von Schoenebeck, Bad Wildbad (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 312
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Bildsammlungen
ca. 1896-1965
Überlieferungsgeschichte
Der königliche Hoffotograf Karl Blumenthal (1866-1944) dokumentierte in seinem Atelier in Bad Wildbad die landschaftliche und gewerbliche Entwicklung des nördlichen Schwarzwaldes. Mit seiner Dokumentation der alten Waldberufe wie Flößer und Köhler sowie Jahrmarktsbilder und Landschaftsaufnahmen wurde er weit über die Grenzen Wildbads hinaus bekannt.
Ab 1927 stellte Karl Blumenthal eine größere Bildserie über den sich im holländischen Exil befindlichen Kaiser Wilhelm II. her.
Um 1950 übernahm Dieter von Schoenebeck das Fotoatelier von Karl Blumenthal in Bad Wildbad. Sein besonderes Interesse lag in der Dokumentation der Entwicklung der Stadt Bad Wildbad und seiner Umgebung, die er recht umfassend dokumentierte.
Inhalt und Bewertung
Die Fotosammlung Blumenthal / von Schoenebeck besteht aus dem historischen Bildarchiv Blumenthal mit Motiven wie die Flößerei und Köhlerei im Nordschwarzwald um die Jahrhundertwende, Wildbad um 1910, einer umfassenden Dokumentation Wildbads (die gesamte Stadt, Anlagen und Landschaften) um 1935 in einem Album und Aufnahmen von Gebäuden, Hotels, Landschaften und Ereignissen ab 1950. Die Reproduktion und Veröffentlichungsrechte der Aufnahmen liegen beim Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
1. Zu den Fotografen Karl Blumenthal und Dieter von Schoenebeck: Karl Blumenthal (1866-1944) war königlicher Hoffotograf. Neben seiner Tätigkeit in seinem Atelier in Wildbad stellen seine Fotografien hervorragende Dokumente für die Volkskunde und die landschaftliche und gewerbliche Entwicklung des nördlichen Schwarzwaldes dar. Mit seiner Dokumentation der alten Waldberufe wie Flößer und Köhler sowie Jahrmarktsbilder und Landschaftsaufnahmen wurde er weit über die Grenzen Wildbads hinaus bekannt und seine Bilder finden sich in vielen einschlägigen Publikationen. Ab 1927 reiste Karl Blumenthal mehrfach nach Doorn (Holland) um über den sich im Exil befindenden deutschen Kaiser Wilhelm II. und seine Familie eine größere Bilderserie zu erstellen. Um 1950 übernahm Dieter von Schoenebeck das Fotoatelier von Karl Blumenthal in Bad Wildbad. Er leitete das Geschäft 53 Jahre, bevor er sich 2003 zur Ruhe setzte. Sein besonderes Interesse lag in der Dokumentation der Entwicklung der Stadt Bad Wildbad und seiner Umgebung, die er, wie Karl Blumenthal, recht umfassend dokumentierte.
2. Zum Inhalt des Bestandes J 312: Die Fotosammlung Blumenthal / von Schoenebeck besteht zum einen aus dem historischen Bildarchiv Blumenthal mit Motiven wie die Flößerei und Köhlerei im Nordschwarzwald um die Jahrhundertwende, Wildbad um 1910 sowie den Kaiser und seine Familie im Jahr 1928 und später, die auf Glasplattennegativen und Abzügen überliefert sind. In einem Album befinden sich Aufnahmen, die eine recht umfassende Dokumentation von Wildbad (die gesamte Stadt, Anlagen und Landschaften) in den Jahren um 1935 liefern. Die Aufnahmen und Negative von Dieter von Schoenebeck von Gebäuden, Hotels, Landschaften und Ereignissen ab 1950 vervollständigen den Bestand. Nicht übernommen wurden Familien- und Porträtaufnahmen, die beim Eigentümer verblieben. Die Reproduktion und Veröffentlichungsrechte der Aufnahmen liegen beim Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
3. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Durch Vermittlung der Stadt Bad Wildbad übernahm das Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Mai 2002 das Fotoarchiv der Firma von Schoenebeck. Das Fotoarchiv wurde unter der Signatur J 312 in die Reihe der Bildsammlungen eingegliedert. Die Verzeichnung und Verpackung erfolgte im Juni und im September 2003 durch die Archivinspektorenanwärter Julian Schulenburg und Anja Richmann unter der Leitung von Peter Bohl und Regina Keyler. Im Jahr 2014 brachte Uli Blumenthal weitere Negative und Positive sowie Filmsplitter in das Hauptstaatsarchiv, diese wurden von Frau Nora Allen und Dr. Peter Bohl geordnet und verzeichnet. Für die Benutzung der Fotosammlung wurden vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart Abzüge von den Glasplatten gemacht, die in Alben verpackt wurden. Mit Hilfe von Herrn Thieret wurden im Jahr 2014 alle Bilder digitalisiert und können nun auch Online von den Nutzern betrachtet werden. Sollten die Abbildungen für eine Publikation oder im Internet genutzt werden, muss vom Hauptstaatsarchiv die Nutzung und Veröffentlichung genehmigt werden, da alle Nutzungs- und Publikationsrechte beim Landesarchiv liegen. Der Bestand umfasst nun 93 Nummern mit ca. 4.500 Negativen und Abzügen.
Der königliche Hoffotograf Karl Blumenthal (1866-1944) dokumentierte in seinem Atelier in Bad Wildbad die landschaftliche und gewerbliche Entwicklung des nördlichen Schwarzwaldes. Mit seiner Dokumentation der alten Waldberufe wie Flößer und Köhler sowie Jahrmarktsbilder und Landschaftsaufnahmen wurde er weit über die Grenzen Wildbads hinaus bekannt.
Ab 1927 stellte Karl Blumenthal eine größere Bildserie über den sich im holländischen Exil befindlichen Kaiser Wilhelm II. her.
Um 1950 übernahm Dieter von Schoenebeck das Fotoatelier von Karl Blumenthal in Bad Wildbad. Sein besonderes Interesse lag in der Dokumentation der Entwicklung der Stadt Bad Wildbad und seiner Umgebung, die er recht umfassend dokumentierte.
Inhalt und Bewertung
Die Fotosammlung Blumenthal / von Schoenebeck besteht aus dem historischen Bildarchiv Blumenthal mit Motiven wie die Flößerei und Köhlerei im Nordschwarzwald um die Jahrhundertwende, Wildbad um 1910, einer umfassenden Dokumentation Wildbads (die gesamte Stadt, Anlagen und Landschaften) um 1935 in einem Album und Aufnahmen von Gebäuden, Hotels, Landschaften und Ereignissen ab 1950. Die Reproduktion und Veröffentlichungsrechte der Aufnahmen liegen beim Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
1. Zu den Fotografen Karl Blumenthal und Dieter von Schoenebeck: Karl Blumenthal (1866-1944) war königlicher Hoffotograf. Neben seiner Tätigkeit in seinem Atelier in Wildbad stellen seine Fotografien hervorragende Dokumente für die Volkskunde und die landschaftliche und gewerbliche Entwicklung des nördlichen Schwarzwaldes dar. Mit seiner Dokumentation der alten Waldberufe wie Flößer und Köhler sowie Jahrmarktsbilder und Landschaftsaufnahmen wurde er weit über die Grenzen Wildbads hinaus bekannt und seine Bilder finden sich in vielen einschlägigen Publikationen. Ab 1927 reiste Karl Blumenthal mehrfach nach Doorn (Holland) um über den sich im Exil befindenden deutschen Kaiser Wilhelm II. und seine Familie eine größere Bilderserie zu erstellen. Um 1950 übernahm Dieter von Schoenebeck das Fotoatelier von Karl Blumenthal in Bad Wildbad. Er leitete das Geschäft 53 Jahre, bevor er sich 2003 zur Ruhe setzte. Sein besonderes Interesse lag in der Dokumentation der Entwicklung der Stadt Bad Wildbad und seiner Umgebung, die er, wie Karl Blumenthal, recht umfassend dokumentierte.
2. Zum Inhalt des Bestandes J 312: Die Fotosammlung Blumenthal / von Schoenebeck besteht zum einen aus dem historischen Bildarchiv Blumenthal mit Motiven wie die Flößerei und Köhlerei im Nordschwarzwald um die Jahrhundertwende, Wildbad um 1910 sowie den Kaiser und seine Familie im Jahr 1928 und später, die auf Glasplattennegativen und Abzügen überliefert sind. In einem Album befinden sich Aufnahmen, die eine recht umfassende Dokumentation von Wildbad (die gesamte Stadt, Anlagen und Landschaften) in den Jahren um 1935 liefern. Die Aufnahmen und Negative von Dieter von Schoenebeck von Gebäuden, Hotels, Landschaften und Ereignissen ab 1950 vervollständigen den Bestand. Nicht übernommen wurden Familien- und Porträtaufnahmen, die beim Eigentümer verblieben. Die Reproduktion und Veröffentlichungsrechte der Aufnahmen liegen beim Hauptstaatsarchiv Stuttgart.
3. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Durch Vermittlung der Stadt Bad Wildbad übernahm das Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Mai 2002 das Fotoarchiv der Firma von Schoenebeck. Das Fotoarchiv wurde unter der Signatur J 312 in die Reihe der Bildsammlungen eingegliedert. Die Verzeichnung und Verpackung erfolgte im Juni und im September 2003 durch die Archivinspektorenanwärter Julian Schulenburg und Anja Richmann unter der Leitung von Peter Bohl und Regina Keyler. Im Jahr 2014 brachte Uli Blumenthal weitere Negative und Positive sowie Filmsplitter in das Hauptstaatsarchiv, diese wurden von Frau Nora Allen und Dr. Peter Bohl geordnet und verzeichnet. Für die Benutzung der Fotosammlung wurden vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart Abzüge von den Glasplatten gemacht, die in Alben verpackt wurden. Mit Hilfe von Herrn Thieret wurden im Jahr 2014 alle Bilder digitalisiert und können nun auch Online von den Nutzern betrachtet werden. Sollten die Abbildungen für eine Publikation oder im Internet genutzt werden, muss vom Hauptstaatsarchiv die Nutzung und Veröffentlichung genehmigt werden, da alle Nutzungs- und Publikationsrechte beim Landesarchiv liegen. Der Bestand umfasst nun 93 Nummern mit ca. 4.500 Negativen und Abzügen.
93 Nummern
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET