Margaretha von Franckenstein geb. Riedesel von Bellersheim, Ehefrau des Hans von Franckenstein, Sachsenhausen, gegen Adolph Gottfried von Wolfskehl zu Vetzberg, Braunfels, Johann Albrecht I. Graf zu Solms-Braunfels, Hofrichter und Beisitzer des Hofgerichts zu Braunfels
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1, 2919
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1599-) 1601
Enthält: Vorinstanzliche Akten (ab 1599)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch auf Abweisung des Anspruches auf Auszahlung des Brautschatzes der Sophia von Wolfskehl geb. Riedesel von Bellersheim, Mutter des Bekl., in Höhe von 500 Gulden, bestehend aus einem Anspruch von 300 Gulden aus dem Zehnten zu Naunheim und 200 Gulden aus dem Zehnten zu Wißmar, sowie Anspruch auf Herausgabe des Erbteiles der Sophia von 1/3 aus der Hinterlassenschaft ihres Vaters Cuno Riedesel von Bellersheim, den Bernhard Riedesel von Bellersheim, Bruder der Sophia an sich gezogen und seinem Sohn Quirin, dieser seiner Tochter, der Kl., vererbt hatte
pre: Hofgericht zu Braunfels (1600)
pre: RKG (1601)
pre: Hofgericht zu Braunfels (1600)
pre: RKG (1601)
Akte unvollständig, Protokoll nicht ausgeführt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ