4/5 [fol. 28]: 1709 September 20 (Collegium Decanorum)
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademischer Senat (1695-1740) >> Acta Senatus, Bd. XLII
Enthält: Anwesend: Camerarius, Harpprecht, Neu; 1.) Schriftliche Eingabe der Maria Catharina Hauslerin gegen den Lct. Burkhard Kurrer (Anm. 1) wegen ihrer Schwangerschaft. [UAT 4/5, Bl. 28]; 2.) Geldstrafe für die stud. Baron Albrecht Philipp von Limbach (Anm. 2), Schmidt, Johann Ludwig Elßperberger (Anm. 3), Helfrich, Gottfried Maximilian von Störleckh (Anm. 4) und Johann Albrecht von Degenfeld (Anm. 5) wegen groben Unfugs. [UAT 4/5, Bl. 28']; 3.) Zeugenverhör des Baron Albrecht Philipp von Limbach, des Chirurgen Johann Georg Schlotterbeckh (Anm. 6), Gottfried Maximilian Störleckh aus Wien, Johann Albrecht Baron von Degenfeld, David Wilhelm Rau aus Ulm (Anm. 7), Johann Philipp Bayer (Anm. 8) und Friedrich Ludwig Baron von Bernedin (Anm. 9) im Zusammenhang mit ihren Besuchen bei Friedrich von Berga im Karzer und dessen Drohungen. (Kürschner Lotter; Benedikt, Torwächter im Karzer.) [UAT 4/5, Bl. 28']; 4.) Vereidigung des Chirurgen Johann Georg Schlotterbeckh als Kriegsvogt der Pfarrwwte Mackhin zu Hohengehren im Schorndorfer Amt, wegen ihres Vertrages mit der Oberrätin Frau Bregizer. [UAT 4/5, Bl. 29']; Anm. 1: Burkhard Kurrer: MUT 29393; MUT 30279. Anm. 2: Albrecht Philipp von Limbach: MUT 30603. Anm. 3: Johann Ludwig Elßperberger: MUT 30251; MUT 30810: Elßperger. Anm. 4: Gottfried Maximilian Störleckh: MUT 30628: Sterrlegg. Anm. 5: Johann Albrecht Baron von Degenfeld: MUT 30667. Anm. 6: Johann Georg Schlotterbeckh: MUT 29752. Anm. 7: David Wilhelm Rau aus Ulm: MUT 30681; MUT 30333; MUT 31145. Anm. 8: Johann Philipp Bayer: MUT 29628. Anm. 9: Friedrich Ludwig Baron von Bernedin: MUT 30620.
Akte
Acta Senatus, Bd. XLII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
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