Staatswissenschaftliche Fakultät, Dekanatsakten (I) (Bestand)
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UAT 127/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> C Fakultäten >> Cd Staats-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultäten >> Cd 1 Staats- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten (1817-2010) >> Staatswissenschaftliche Fakultät / Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung / Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (1817-2010)
1805-1979 (-2009)
Bestandsbeschreibung: 1. Zur Bestandsstruktur, -geschichte
Die Staatswirtschaftliche, seit 1882 Staatswissenschaftliche Fakultät wurde 1817 als sechste Fakultät errichtet und 1921 mit der Juristischen Fakultät vereinigt. Die ursprünglich chronologisch nach Dekanatsjahren geführten Fakultätsakten wurden im Jahre 1846 nach Sachbetreffen neu geordnet,1874 jedoch kehrte die Fakultät zur chronologischen Aktenführung zurück. Der Bestand weist Lücken auf, so bei den Promotionen der 1920er Jahre.
2. Zur Bearbeitung/Erschließung
Nach der Übergabe an das Universitätsarchiv im Jahre 1968 wurde der Bestand von Renate Köhne und Irmela Klöden verzeichnet und einheitlich nach dem Ordnungsschema von 1846 geordnet.
Bei den Nummern 127/138-164 handelt es sich um Unterlagen zu den Fakultätsprüfungen, die nach Einführung staatlicher Dienstprüfungen für den höheren Verwaltungsdienst sowie den höheren Finanzdienst im Jahr 1837 von der Fakultät an die Universitäts-Registratur zur weiteren Aufbewahrung abgegeben worden waren. Sie gelangten zusammen mit den Akten der Prüfungsausschüsse für die Regierungsdienstprüfung (jetzt: UAT 537) und für die Finanzdienstprüfung (jetzt: UAT 538) in den fünfziger Jahren in das Staatsarchiv Sigmaringen, von wo sie 1968 an das Universitätsarchiv zurückgegeben wurden. Da eine Aufteilung auf die Bestände UAT 537 und 538 nicht möglich war, wurden sie im Jahre 1990 wieder mit den Fakultätsakten vereinigt, aus deren Verband sie 1837 herausgelöst worden waren.
Bei der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät verblieben und bisher noch nicht archiviert worden ist das jüngste Promotionsbuch (II) für die Zeit ab 1940. Benutzungswünsche sind unmittelbar an das Dekanat zu richten. Für das Promotionsbuch I (1830-1939) siehe UAT 127/165.
Der Bestand hat einen Umfang von 168 Nummern (Stand Mai 2019) oder 4,00 Regalmetern.
Tübingen, 29.5.2008
Dr. Michael Wischnath
Im April 2021 wurde das oben erwähnte Promotionsbuch II, 1940-2009 abgegeben; es wird nun unter der Signatur UAT 127/166 verwahrt, Dr. Regina Keyler
Inhalt:
1. Allgemeine Fakultätsangelegenheiten: 17 Verzeichnungseinheiten, 1817-1979
2. Organisation und Verwaltung: 34 Verzeichnungseinheiten, 1817-1921
3. Studien- und Studentenangelegenheiten: 107 Verzeichnungseinheiten, 1818-1963 (-2009)
4. Wissenschaftliche Tätigkeit der Professoren: 6 Verzeichnungseinheiten, 1818-1918
5. Preisarbeiten: 5 Verzeichnungseinheiten, 1817-1856
Die Staatswirtschaftliche, seit 1882 Staatswissenschaftliche Fakultät wurde 1817 als sechste Fakultät errichtet und 1921 mit der Juristischen Fakultät vereinigt. Die ursprünglich chronologisch nach Dekanatsjahren geführten Fakultätsakten wurden im Jahre 1846 nach Sachbetreffen neu geordnet,1874 jedoch kehrte die Fakultät zur chronologischen Aktenführung zurück. Der Bestand weist Lücken auf, so bei den Promotionen der 1920er Jahre.
2. Zur Bearbeitung/Erschließung
Nach der Übergabe an das Universitätsarchiv im Jahre 1968 wurde der Bestand von Renate Köhne und Irmela Klöden verzeichnet und einheitlich nach dem Ordnungsschema von 1846 geordnet.
Bei den Nummern 127/138-164 handelt es sich um Unterlagen zu den Fakultätsprüfungen, die nach Einführung staatlicher Dienstprüfungen für den höheren Verwaltungsdienst sowie den höheren Finanzdienst im Jahr 1837 von der Fakultät an die Universitäts-Registratur zur weiteren Aufbewahrung abgegeben worden waren. Sie gelangten zusammen mit den Akten der Prüfungsausschüsse für die Regierungsdienstprüfung (jetzt: UAT 537) und für die Finanzdienstprüfung (jetzt: UAT 538) in den fünfziger Jahren in das Staatsarchiv Sigmaringen, von wo sie 1968 an das Universitätsarchiv zurückgegeben wurden. Da eine Aufteilung auf die Bestände UAT 537 und 538 nicht möglich war, wurden sie im Jahre 1990 wieder mit den Fakultätsakten vereinigt, aus deren Verband sie 1837 herausgelöst worden waren.
Bei der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät verblieben und bisher noch nicht archiviert worden ist das jüngste Promotionsbuch (II) für die Zeit ab 1940. Benutzungswünsche sind unmittelbar an das Dekanat zu richten. Für das Promotionsbuch I (1830-1939) siehe UAT 127/165.
Der Bestand hat einen Umfang von 168 Nummern (Stand Mai 2019) oder 4,00 Regalmetern.
Tübingen, 29.5.2008
Dr. Michael Wischnath
Im April 2021 wurde das oben erwähnte Promotionsbuch II, 1940-2009 abgegeben; es wird nun unter der Signatur UAT 127/166 verwahrt, Dr. Regina Keyler
Inhalt:
1. Allgemeine Fakultätsangelegenheiten: 17 Verzeichnungseinheiten, 1817-1979
2. Organisation und Verwaltung: 34 Verzeichnungseinheiten, 1817-1921
3. Studien- und Studentenangelegenheiten: 107 Verzeichnungseinheiten, 1818-1963 (-2009)
4. Wissenschaftliche Tätigkeit der Professoren: 6 Verzeichnungseinheiten, 1818-1918
5. Preisarbeiten: 5 Verzeichnungseinheiten, 1817-1856
4,00 lfm
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.12.2025, 9:03 AM CET
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