Staatliches Schulamt Schwäbisch Gmünd (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 200/18 I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Kultusministerium >> Staatliche Schulämter
1934-1972 (Va ab 1812)
Überlieferungsgeschichte
Das Staatliche Schulamt (bis 1965 Bezirksschulamt) Schwäbisch Gmünd wurde 1934 als Aufsichtsbehörde über die Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Oberamt Gmünd und in Teilen der Oberämter Aalen und Gaildorf errichtet. 1938 bis 1973 war sein Sprengel der Landkreis Schwäbisch Gmünd, seitdem der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim. - Der Bestand enthält Schulortsakten von Alfdorf, Pfahlbronn, Täferrot und Hellershof, sowie Akten über Dienstangelegenheiten der Lehrer und Personalakten.
Vorbemerkung: Das Staatliche Schulamt Schwäbisch Gmünd wurde aufgrund des Gesetzes vom 21. Nov. 1933 zum 1. April 1934 als "Bezirksschulamt" eingerichtet. Ihm oblag die Schulaufsicht über die Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Oberamt bzw. Kreis Schwäbisch Gmünd. Auf 1. April 1965 wurde die Bezeichnung des Amts in "Staatliches Schulamt" geändert (KuU 1965, S. 381). Seit der Kreisreform 1973 erstreckt sich sein Sprengel auf die Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis (Gesetzblatt für Baden-Württemberg 1973, S. 424 f.). Die Akten des vorliegenden Bestandes gelangten in zwei Zugängen an das Staatsarchiv Ludwigsburg. Die Ortsakten Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg wurden im Jahre 1984 vom Staatlichen Schulamt Waiblingen abgegeben, das infolge der Kreisreform nun für diese Gemeinden zuständig ist. Diese Ortsakten wurden im Zeitraum von Oktober 1984 bis Juli 1986 durch den Unterzeichneten bearbeitet. Die übrigen Akten des Bestandes wurden im Jahre 1983 von Herrn Dr. Mögle-Hofacker bei einem Registraturbesuch im Staatlichen Schulamt Schwäbisch Gmünd ausgeschieden und mitgenommen. Diese wurden im Februar 1984 von Herrn Archivinspektor Herkert geordnet und in einem provisorischen Repertorium erfaßt, welches im August 1986 aufgelöst und in das Vorliegende integriert wurde. Der hier aufgeführte Bestand enthält auch Akten der Vorgängerbehörden Kath. Schulinspektionsrat bzw. Kath. Bezirksschulamt Schwäbisch Gmünd (vgl. Verweise in den Repertorien zu F 376 II und F 376 III). Der Bestand ist in Ortsakten und Akten betr. Lehrer unterteilt. Die Gliederung der Ortsakten erfolgte nach dem Aktenzeichen der Provenienzbehörde Staatliches Schulamt: C. l. Organisation der Schule C. 2. Schulleitung und Schulpflege C. 3. Besetzung der Lehrerstellen und persönliche Angelegenheiten der Lehrer C. 4. Schulbetrieb C. 5. Schulgebäude und Schulausstattung C. 6. Kirchliches C. 7. Personalakten der Lehrer C. 8. Sonstiges Bei der Gruppe der Akten, die sich auf die Lehrer beziehen, ließen sich keine Aktenzeichen oder sonstige Registraturzusammenhänge feststellen. Die Archivalien beider Gruppen enthalten verhältnismäßig viele personenbezogene Angaben; auf Grund der personenschutzrechtlichen Bestimmungen muß daher die Vorlage an private Benutzer im Einzelfall geprüft werden. Der nach numerus currens verzeichnete Bestand umfaßt 66 Archivalieneinheiten (Bü. 1 - 60, mit 6 Zwischennummern) = 0,33 lfd. m. Ludwigsburg, August 1988
Das Staatliche Schulamt (bis 1965 Bezirksschulamt) Schwäbisch Gmünd wurde 1934 als Aufsichtsbehörde über die Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Oberamt Gmünd und in Teilen der Oberämter Aalen und Gaildorf errichtet. 1938 bis 1973 war sein Sprengel der Landkreis Schwäbisch Gmünd, seitdem der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim. - Der Bestand enthält Schulortsakten von Alfdorf, Pfahlbronn, Täferrot und Hellershof, sowie Akten über Dienstangelegenheiten der Lehrer und Personalakten.
Vorbemerkung: Das Staatliche Schulamt Schwäbisch Gmünd wurde aufgrund des Gesetzes vom 21. Nov. 1933 zum 1. April 1934 als "Bezirksschulamt" eingerichtet. Ihm oblag die Schulaufsicht über die Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Oberamt bzw. Kreis Schwäbisch Gmünd. Auf 1. April 1965 wurde die Bezeichnung des Amts in "Staatliches Schulamt" geändert (KuU 1965, S. 381). Seit der Kreisreform 1973 erstreckt sich sein Sprengel auf die Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis (Gesetzblatt für Baden-Württemberg 1973, S. 424 f.). Die Akten des vorliegenden Bestandes gelangten in zwei Zugängen an das Staatsarchiv Ludwigsburg. Die Ortsakten Alfdorf, Pfahlbronn und Vordersteinenberg wurden im Jahre 1984 vom Staatlichen Schulamt Waiblingen abgegeben, das infolge der Kreisreform nun für diese Gemeinden zuständig ist. Diese Ortsakten wurden im Zeitraum von Oktober 1984 bis Juli 1986 durch den Unterzeichneten bearbeitet. Die übrigen Akten des Bestandes wurden im Jahre 1983 von Herrn Dr. Mögle-Hofacker bei einem Registraturbesuch im Staatlichen Schulamt Schwäbisch Gmünd ausgeschieden und mitgenommen. Diese wurden im Februar 1984 von Herrn Archivinspektor Herkert geordnet und in einem provisorischen Repertorium erfaßt, welches im August 1986 aufgelöst und in das Vorliegende integriert wurde. Der hier aufgeführte Bestand enthält auch Akten der Vorgängerbehörden Kath. Schulinspektionsrat bzw. Kath. Bezirksschulamt Schwäbisch Gmünd (vgl. Verweise in den Repertorien zu F 376 II und F 376 III). Der Bestand ist in Ortsakten und Akten betr. Lehrer unterteilt. Die Gliederung der Ortsakten erfolgte nach dem Aktenzeichen der Provenienzbehörde Staatliches Schulamt: C. l. Organisation der Schule C. 2. Schulleitung und Schulpflege C. 3. Besetzung der Lehrerstellen und persönliche Angelegenheiten der Lehrer C. 4. Schulbetrieb C. 5. Schulgebäude und Schulausstattung C. 6. Kirchliches C. 7. Personalakten der Lehrer C. 8. Sonstiges Bei der Gruppe der Akten, die sich auf die Lehrer beziehen, ließen sich keine Aktenzeichen oder sonstige Registraturzusammenhänge feststellen. Die Archivalien beider Gruppen enthalten verhältnismäßig viele personenbezogene Angaben; auf Grund der personenschutzrechtlichen Bestimmungen muß daher die Vorlage an private Benutzer im Einzelfall geprüft werden. Der nach numerus currens verzeichnete Bestand umfaßt 66 Archivalieneinheiten (Bü. 1 - 60, mit 6 Zwischennummern) = 0,33 lfd. m. Ludwigsburg, August 1988
66 Büschel (0,3 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET