Landeskirchen: Schleswig-Holstein
Vollständigen Titel anzeigen
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 742 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Sammlung Präsidium der Deutschen Evangelischen Kirche
1934 - 1935
Enthält: Bericht über die Kundgebung des schleswig-holsteinischen Landesbischofs und der schleswig-holsteinischen Pastorenschaft (Ausschnitt aus "Der Türmer von St. Petri, Gemeindeblatt für St. Petri-Altona, 22.04.1934); Korrespondenz u.a. Pastor Thedens (Altona-Ottensen) an Präses Koch betr. Abhaltung von Bekenntnisgottesdiensten sowie Verbot des Flugblattes "Der echte Weg der Kirche" (diverse Anlagen), Pastor Wester (Westerland) an Präses Koch betr. Haussuchungen der Gestapo bei 10 Theologen und Laien in der Schleswig-Holsteinischen Landeskirche sowie Disziplinarverfahren, Vorschläge für eine Werbewoche der Bekennenden Kirche in Schleswig-Holstein, Ablehnung der Mitarbeit von Landesbischof Paulsen in einem "Übergangskabinett" (Bekennende Kirche und Deutsche Christen), Schreiben an Pastor Asmussen von Pastor Herntrich (Kiel) betr. diverse Berichte über die Bekenntnisarbeit, Pastor Wester betr. Bekenntnisarbeit in Schleswig-Holstein, Pastor Thomsen (Altona) betr. Gottesdienstverbot, Dipl. Ing. Rudolf Jäger (Altona) betr. Informationen über die Arbeit der Bekennenden Kirche in Altona, Hamburg und Schleswig-Holstein, Bericht über die Arbeit in der "Gemeindebewegung lutherische Kirche", Pfr. Theodor Pinn betr. persönliche Lage und Lage in Schleswig-Holstein, Schreiben an Pfr. Wester von Pastor Thomsen und Pastor Kunkel betr. Veranstaltungen der Arbeit der Bekennenden Kirche, 25.05.1934 - 17.03.1935; Leitsätze der Gemeindebewegung Luth. Kirche für die Männerarbeit in den Gemeinden, o.D.; Aufzeichnungen des Bekenntnisgottesdienstes am 03.06.1934 in der Nikolaikirche zu Kiel, Gemeindebewegung Luth. Kirche, gez. Volkmar Herntrich, Kiel, 07.06.1934; Rundschreiben ? der Gemeindebewegung Luth. Kirche Schleswig-Holstein, ? der Bekenntnisgemeinschaft der Evang. - Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein, Aug. 1934 - 17.03.1935; Erklärung der "Not- und Arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer Pastoren", Rendsburg, 20.10.1934 (?); Offener Brief des Landesbischofs Paulsen an die Amtsbrüder der evang. - luth. Landeskirche, Kiel, Bußtag 1934; Die Rechtsgrundlage der "Bekenntnissynode", Landeskirchliche Front, Kiel, 04.12.1934; Erklärung von Gemeinde- und Kirchenmitgliedern der Schleswig-Holsteinischen Landeskirche gegenüber Landesbischof Paulsen, (2 Ex.), o.D.
Darin: Flugblatt "Kämpfende Kirche", 28.03.1934; Der echte Weg der Kirche (Flugschrift der Gemeindebewegung Luth. Kirche in Schleswig-Holstein), gez. Rechtsanwalt Dr. Ehlers, P. Lic. Herntrich, P. Wester u.a., o.D.; Informationsschrift zum Gemeindetag der Bekenntnisgemeinschaft der evang. - luth. Landeskirche Schleswig-Holstein, Westerland, 07.12.1934;
Darin: Flugblatt "Kämpfende Kirche", 28.03.1934; Der echte Weg der Kirche (Flugschrift der Gemeindebewegung Luth. Kirche in Schleswig-Holstein), gez. Rechtsanwalt Dr. Ehlers, P. Lic. Herntrich, P. Wester u.a., o.D.; Informationsschrift zum Gemeindetag der Bekenntnisgemeinschaft der evang. - luth. Landeskirche Schleswig-Holstein, Westerland, 07.12.1934;
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik)
- 08. Sammlungen (Tektonik)
- 08.01. Sachthematische Sammlungen (Tektonik)
- 08.01.01 Sammlungen zum Kirchenkampf (Tektonik)
- Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) (Bestand)
- Sammlung Präsidium der Deutschen Evangelischen Kirche (Gliederung)