Obligationen (luth.) Bd. 5
Vollständigen Titel anzeigen
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf, 4KG 005 (Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf), 193
4KG 005 Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf
Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf >> Bestand Düsseldorf I >> Akten >> IV. Finanzverwaltung >> 54. Obligationen
1758-1821
Enthält: 1758-79: Streit der Luth. Gemeinde mit den Eheleuten Peter Longstraß und Anna Henrichs wegen einer Obligation von 300 Reichstalern zu Gunsten der Anna Sibilla Vetten, die 1755 an die Gemeinde zediert worden ist. Pfand: der sogenannte Colsche Hof zu Eller im Amt Mettmann. 18.02.1767. Wilhelm Friedrich Müller leiht von der Luth. Gemeinde 5 Reichstaler und 45 Stüber. 09.10.1782: Joh. Lorenz Blessig leiht von der Luth. Gemeinde 10 Reichstaler. 26.08.1786: J.M. Emmert leiht von der Luth. Gemeinde 9 Reichstaler. 11.02.1788: Joh. Capar Hartung und seine Frau Maria Kath. Jakobs leihen zu Bestreitung der Kosten für das Bürgerrecht usw. von der Luth. Gemeinde 50 Reichstaler. 06.04.1789: Joh. Friedrich Kern leiht vom Konsistorium 10 Reichstaler. 1820: Hypotheken-Eintragungsgesuche zu Gunsten der Lutherischen Gemeinde seitens der Eheleute Franz Fischer zu Bilk, der Witwe des Baumeisters Wickel in Düsseldorf, Peter Roß in Hamm bei Düsseldorf und Christoph Aders in der Neustadt von Düsseldorf. 1821: Hartung leiht vom Luth. Konsistorium 9 Reichstaler.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:54 MEZ