Hans Ungelter der Ältere, Bürger zu Ulm, beurkundet für sich und seine Erben Albrecht von Königsegg (Küngsegge) und seine Ehefrau Guta Sto(e)cklerin und allen ihren Erben seine Stücke und Güter mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Ein- und Zugehörungen zu Rißtissen für 190 fl rh in Gold verkauft hat und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Aussteller verkauft sein Gütlein, das von Hans Zimmermann bebaut wird und jährlich sieben Imi Roggen, sieben Imi Hafer, zwei lb 15 ß h als Heugeld, ein ß h Weisat, ein Viertel Öl, 120 Eier, zwei Herbsthühner und zwei Fastnachthühner gültet, außerdem den Anteil an den Realrechten mit zehn Stück Käse und den Anteil an dem Flurhüteramt mit einem ß und vier h. Als Bürgen setzt der Aussteller Eberhart Stro(e)lin, Ulrich Roth, den Sohn des verstorbenen Karl Roth, und Konrad (Chu(e)ntzen) Kraft ein. Der Aussteller verspricht Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung, die im einzelnen ausgeführt werden.
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Hans Ungelter der Ältere, Bürger zu Ulm, beurkundet für sich und seine Erben Albrecht von Königsegg (Küngsegge) und seine Ehefrau Guta Sto(e)cklerin und allen ihren Erben seine Stücke und Güter mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Ein- und Zugehörungen zu Rißtissen für 190 fl rh in Gold verkauft hat und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Aussteller verkauft sein Gütlein, das von Hans Zimmermann bebaut wird und jährlich sieben Imi Roggen, sieben Imi Hafer, zwei lb 15 ß h als Heugeld, ein ß h Weisat, ein Viertel Öl, 120 Eier, zwei Herbsthühner und zwei Fastnachthühner gültet, außerdem den Anteil an den Realrechten mit zehn Stück Käse und den Anteil an dem Flurhüteramt mit einem ß und vier h. Als Bürgen setzt der Aussteller Eberhart Stro(e)lin, Ulrich Roth, den Sohn des verstorbenen Karl Roth, und Konrad (Chu(e)ntzen) Kraft ein. Der Aussteller verspricht Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung, die im einzelnen ausgeführt werden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 779
II Rißtissen d 20
B 11 b)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Rißtissen
1433 Juni 27 (uff Sampstag vor Sant Johanns Baptisten tag ze Sunwenden)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Schaden: Text an den Rändern teilweise ausgeblichen
Siegler: (1) Hans Ungelter der Ältere, Bürger zu Ulm. - Auf Bitte des Ausstellers: (2) Eberhart Stro(e)lin. - (3) Ulrich Roth. - (4) Konrad Kraft.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel: Alle Siegel in alten Leinensäckchen
Siegler: (1) Hans Ungelter der Ältere, Bürger zu Ulm. - Auf Bitte des Ausstellers: (2) Eberhart Stro(e)lin. - (3) Ulrich Roth. - (4) Konrad Kraft.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Siegel: Alle Siegel in alten Leinensäckchen
Königsegg, Albrecht von; (Königseggerberg), -1445
Roth; Karl
Roth; Ulrich
Stoecklerin, Guta
Stro(e)lin, Eberhart
Ungelter; Hans, der Ältere (Ulm UL)
Zimmermann; Hans (Rißtissen, Ehingen UL)
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Gemeinde; Einwohner
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Güter
Rißtissen, Ehingen (Donau) UL; Höfe
Ulm UL; Reichsstadt; Bürger
Flurhüteramt
Herbsthühner
Heugeld
Realrechte
Weisat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
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