Marie von Hanau-Lichtenberg, Äbtissin, und der Konvent des Klosters Klarenthai bekunden: Nachdem Johann Hain von Camberg, Pfarrer und Vjcarius zu Bleidenstadt, um die Aufnahme seiner Tochter Gretchen ins Kloster gebeten hat und Äbtissin und Konvent dieser Bitte entsprechend Gretchen, auch auf ihr eigenes Begeheren, in das Kloster und in den Orden aufgenommen haben, hat Johann Hain zur Versorgung seiner Tochter der Äbtissin und den Konvent 150 Gulden gegeben. Äbtissin und Konvent verzichten dafür auf Ansprüche an das Erbe Johann Hains, ausgenommen das, was er in seinem Testament Gretchen zuwendet.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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