Das Hofgericht Rottweil vidimiert auf Antrag des Grafen Rudolf von Sulz eine Aufstellung der Schulden, die Karl Ludwig Graf von Sulz anläßlich des Verkaufs der Herrschaften Vaduz und Schellenberg auf Kaspar Graf zu Hohenems übertragen hat. Das Verzeichnis wurde angefertigt von Christoph von Greuth, Obervogt in Blumenfeld, und Johann Georg Helber, Notar und Stadtschreiber in Tiengen. Unter den Gläubigern das Große Spital in Konstanz, Domkapitel in Chur, St. Johannes-Bruderschaft des Domstifts Basel zu Freiburg, Predigerkloster und Elendenherberge in Basel, Kartause Buxheim, die Städte Feldkirch, Überlingen, unter den Privatpersonen Einwohner von Feldkirch, Arbon, Maienfeld, Jenins, Vaduz, Konstanz, Straßburg, Würzburg, Basel, Luzern, Glarus u.a.O.
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Das Hofgericht Rottweil vidimiert auf Antrag des Grafen Rudolf von Sulz eine Aufstellung der Schulden, die Karl Ludwig Graf von Sulz anläßlich des Verkaufs der Herrschaften Vaduz und Schellenberg auf Kaspar Graf zu Hohenems übertragen hat. Das Verzeichnis wurde angefertigt von Christoph von Greuth, Obervogt in Blumenfeld, und Johann Georg Helber, Notar und Stadtschreiber in Tiengen. Unter den Gläubigern das Große Spital in Konstanz, Domkapitel in Chur, St. Johannes-Bruderschaft des Domstifts Basel zu Freiburg, Predigerkloster und Elendenherberge in Basel, Kartause Buxheim, die Städte Feldkirch, Überlingen, unter den Privatpersonen Einwohner von Feldkirch, Arbon, Maienfeld, Jenins, Vaduz, Konstanz, Straßburg, Würzburg, Basel, Luzern, Glarus u.a.O.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 218
HSTAM Weingarten Nr. 284
HSTAM Öst. Extr. 3845
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1615 Juli 28 (zinßtags nach Jacobi)
Papierlibell mit Pergamenteinbandstreifen, 38 Bll., 33 x 21,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Rottweil
Aussteller: Hofgericht Rottweil
Empfänger: Rudolf Graf von Sulz
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel, stark besch.
Aussteller: Hofgericht Rottweil
Empfänger: Rudolf Graf von Sulz
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel, stark besch.
Greuth, Christoph von, Obervogt
Helber, Johann Georg, Notar und Stadtschreiber
Hohenems, Kaspar Graf von
Arbon, Kt. Thurgau [CH]; Einwohner
Basel [CH]; Domstift
Basel [CH]; Einwohner
Basel [CH]; Elendenherberge
Basel [CH]; Predigerkloster
Basel [CH]; St. Johannes-Bruderschaft
Blumenfeld : Tengen KN; Obervogt
Buxheim MN; Kartause
Chur, Kt. Graubünden [CH]; Domkapitel
Feldkirch, Vorarlberg [A]
Feldkirch, Vorarlberg [A]; Einwohner
Freiburg im Breisgau FR; St. Johannes-Bruderschaft des Domstifts Basel
Glarus [CH]; Einwohner
Jenins, Kt. Graubünden [CH]; Einwohner
Konstanz KN; Einwohner
Konstanz KN; Großes Spital
Luzern [CH]; Einwohner
Maienfeld, Kt. Graubünden [CH]; Einwohner
Rottweil RW
Rottweil RW; Hofgericht
Schellenberg [FL]; Herrschaft
Straßburg (Strasbourg), Dép. Bas-Rhin [F]; Einwohner
Tiengen : Waldshut-Tiengen WT; Notare
Tiengen : Waldshut-Tiengen WT; Stadtschreiber
Überlingen FN
Vaduz [FL]; Einwohner
Vaduz [FL]; Herrschaft
Würzburg WÜ; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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