Zentrale Deutsche Kommission für Sequestrierung und Beschlagnahme (Bestand)
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BArch DO 3
call number: DO 3
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Inneres, Kirchenfragen
1885-1956
Bearbeitungshinweis: Die Überlieferung liegt im Bestand DO 3 vor.
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1945 - 1948 Zentrale Deutsche Kommission für Sequestrierung und Beschlagnahme
1948 - 1949 DWK, Ausschuß zum Schutze des Volkseigentums
1949 - 1954 Ministerium des Innern, HA Amt zur Schutze des Volkseigentums
1953 - 1956 Staatssekretariat für Innere Angelegenheiten, Abt. Staatl. Eigentum
Organ der SMAD bzw. des MR zur Vorbereitung und Durchführung von Sequestrierungen und zur Verwaltung und Verwertung der sequestrierten Vermögen; Erfassung und Sicherung von ausländischem Eigentum; 1953/54 teilweise Weiterführung der Aufgaben beim MdF (DN 1).
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält v.a.: Sequestergrund- und Nachtragslisten.- Protokolle der Beratungen der Sequesterkommissionen.- Erfassung, Nutzung und Verwertung des sequestrierten und ausländischen Vermögens, Rechtsträgernachweise.- Reparationen.- Liquidation des SAG-Restvermögens.- Enteignung, Nutzung und Entschädigung von Stiftungen, Bau-, Boden- und Siedlungsgesellschaften, Lichtspielhäusern, Apotheken.- Zeitungsausschnittsammlung.
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (Bd.86) / Online-Findbuch
Zeitungsausschnittsammlung (Z): Kartei: sachthematisch
Zitierweise: BArch DO 3/...
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1945 - 1948 Zentrale Deutsche Kommission für Sequestrierung und Beschlagnahme
1948 - 1949 DWK, Ausschuß zum Schutze des Volkseigentums
1949 - 1954 Ministerium des Innern, HA Amt zur Schutze des Volkseigentums
1953 - 1956 Staatssekretariat für Innere Angelegenheiten, Abt. Staatl. Eigentum
Organ der SMAD bzw. des MR zur Vorbereitung und Durchführung von Sequestrierungen und zur Verwaltung und Verwertung der sequestrierten Vermögen; Erfassung und Sicherung von ausländischem Eigentum; 1953/54 teilweise Weiterführung der Aufgaben beim MdF (DN 1).
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält v.a.: Sequestergrund- und Nachtragslisten.- Protokolle der Beratungen der Sequesterkommissionen.- Erfassung, Nutzung und Verwertung des sequestrierten und ausländischen Vermögens, Rechtsträgernachweise.- Reparationen.- Liquidation des SAG-Restvermögens.- Enteignung, Nutzung und Entschädigung von Stiftungen, Bau-, Boden- und Siedlungsgesellschaften, Lichtspielhäusern, Apotheken.- Zeitungsausschnittsammlung.
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch (Bd.86) / Online-Findbuch
Zeitungsausschnittsammlung (Z): Kartei: sachthematisch
Zitierweise: BArch DO 3/...
Zentrale Deutsche Kommission für Sequestrierung und Beschlagnahme, 1946-1948
1654 Aufbewahrungseinheiten; 55,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ