Konrad Graf von Solms, Herr zu Münzenberg, Kl. gegen Arnold Graf von Bentheim, zugleich für seine Mutter Anna geb. Gräfin von Tecklenburg, Gräfinwitwe von Bentheim, Bekl. Erbstreit um die Grafschaft Tecklenburg, Anfechtung eines früheren Verzichts. RKG 1577
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8029
F 001 Reichskammergericht - Akten
Reichskammergericht - Akten >> 17. Kläger, z.T. Beklagte S
1577
Enthaeltvermerke: Darin: Vorurkunden von 1416 (Erbverzicht der Alheit geb. Gräfin von Tecklenburg, Gräfin von Berg), 1450 (Erverzicht der Alheit geb. Gräfin von Tecklenburg, Gräfin von Oldenburg), 1468 (Vertrag der Grafen Klaus und Otto von Tecklenburg) usw.; münsterische Lehnbriefe über die Herrschaft Rheda 1458 ff., kaiserliche Privilegien 1475 ff. - Verhör der folgenden Zeugen (1590): Lic. jur. Laurenz Sibelius, Paderborner Kanzler; Dr. jur. Joachim Buxtorf, gräfl. Waldeckischer Rat; Pastor Herm. Beventrup, Rheda; Joh. Andreas Lautz, Rentmeister zu Rheda; Junker Konrad Grothaus; Joh. Bunge, Bgm. zu Rheda; Cord Detmars, Rheda; Joh. Kremer, Vogt zu Gütersloh; Erich v. Velpe, Vogt zu Lengerich, jetzt Kloster Osterberg; Herm. Schilthauß, Vogt zu Tecklenburg; Kaspar Korff gen. Schmising zu Harkotten; Franz Verdt, Pastor zu Schale; Joh. Gildemeister, Rentmeister zu Tecklenburg; Junker Joh. Kerstapel zum Kerstapel; Dr. jur. Gerlach Grüter, Bgm. zu Hamm. - Der Prozeß lief noch 1687
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht / Akten (Bestand)
- 17. Kläger, z.T. Beklagte S (Gliederung)