Kaiser Maximilian I. (voller Titel) verkauft Wilhelm von Weiler (Wiler), derzeit in Bregenz wohnhaft, einen jährlichen Zins von 110 fl rh aus seinem Anteil an Schloss, Stadt und Landschaft der Herrschaft Bregenz in Gold für 2200 fl rh in Gold und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Anteil des Ausstellers an der Herrschaft Bregenz wird mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Ein- und Zugehörungen dem Käufer und seinen Erben als Unterpfand versprochen. Der Zins ist jedes Jahr am 2. Februar (unser lieben Frawen tag ze Liechtmeß) zu Bregenz, Lindau oder Wangen und erstmals im kommenden Jahr nach Ausstellung dieser Urkunde zu bezahlen. Als Bürgen werden der Amtmann, die Räte, die Richter und die Gemeinde der Bürger im Anteil des Ausstellers an der Stadt und am Stadtgericht zu Bregenz eingesetzt. Der Aussteller verspricht die Schadloshaltung und Bürgschaftsleistung seiner Bürgen im Einlager zu Bregenz, Lindau oder Wangen und behält sich ein Wiederkaufsrecht für den jährlichen Zins von 110 fl rh in Gold vor.
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Kaiser Maximilian I. (voller Titel) verkauft Wilhelm von Weiler (Wiler), derzeit in Bregenz wohnhaft, einen jährlichen Zins von 110 fl rh aus seinem Anteil an Schloss, Stadt und Landschaft der Herrschaft Bregenz in Gold für 2200 fl rh in Gold und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Der Anteil des Ausstellers an der Herrschaft Bregenz wird mit allen Rechten und Gerechtigkeiten und Ein- und Zugehörungen dem Käufer und seinen Erben als Unterpfand versprochen. Der Zins ist jedes Jahr am 2. Februar (unser lieben Frawen tag ze Liechtmeß) zu Bregenz, Lindau oder Wangen und erstmals im kommenden Jahr nach Ausstellung dieser Urkunde zu bezahlen. Als Bürgen werden der Amtmann, die Räte, die Richter und die Gemeinde der Bürger im Anteil des Ausstellers an der Stadt und am Stadtgericht zu Bregenz eingesetzt. Der Aussteller verspricht die Schadloshaltung und Bürgschaftsleistung seiner Bürgen im Einlager zu Bregenz, Lindau oder Wangen und behält sich ein Wiederkaufsrecht für den jährlichen Zins von 110 fl rh in Gold vor.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 775
II Rißtissen d 17b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Rißtissen
1492 Februar 7 (an Eritag nach Sand Blasien tag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Schaden: Flecken, dadurch stellenweise Textverlust.
Ausstellungsort: Bregenz
Siegler: Auf Befehl des Ausstellers: (1) Hans Egker, Stadtamtmann von Bregenz. - (2) Blasius Schmid, Amtmann von Bregenz. - (3) Hans Pfrienngk, Ratsmitglied von Bregenz.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel: Alle abgegangen.
Ausstellungsort: Bregenz
Siegler: Auf Befehl des Ausstellers: (1) Hans Egker, Stadtamtmann von Bregenz. - (2) Blasius Schmid, Amtmann von Bregenz. - (3) Hans Pfrienngk, Ratsmitglied von Bregenz.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Siegel: Alle abgegangen.
Egker, Hans (Bregenz A B)
Pfrienngk, Hans (Bregenz A B)
Schmid; Blasius (Bregenz A B)
Weiler, von; Wilhelm (Bregenz A B)
Bregenz [A]
Bregenz [A]; Amtmänner
Bregenz [A]; Schloss
Bregenz [A]; Stadt; Ratsmitglieder
Lindau LI
Wangen im Allgäu RV
Einlager
Wiederkaufsrecht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
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