Orientalisches Seminar (1922-2008)
Vollständigen Titel anzeigen
Tektonik
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> D Universitätseinrichtungen >> Db Seminare und Institute >> Db 10 Kulturwissenschaften
Tektonikbeschreibung: Gegründet 1922, mit Vorderasiatisch-semitistischer sowie Indologischer und religionswissenschaftlicher Abteilung, diese 1939 als Arisches Seminar ausgegliedert. Das Seminar gliedert sich seit 1969 in die Abteilungen für Islamkunde, Semitistik, Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients, Islamische Numismatik (seit 1988/90) und Irankunde (seit 19??), seit 2008 Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft des Asien-Orient-Instituts.
Adresse: Münzgasse 22, 1946/47 Kunstgebäude (Nauklerstr. 2), 1933 Wilhelmstr. 26, Wilhelmstraße 113.
Vorstand/Direktor der indologischen und religionswissenschaftlichen Abteilung: 1927-1939 Jakob Wilhelm Hauer. - Vorstand/Direktor der vorderasiatisch-semitischen Abteilung: 1921-1947 Enno Littmann 1951-1968 Rudi Paret.
Kein Provenienzbestand im Universitätsarchiv.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 146 Universitätskassenamt, Kliniken- und Institutsrechnungen: Orientalisches Seminar (4 Nrn, 1922-1925).
Adresse: Münzgasse 22, 1946/47 Kunstgebäude (Nauklerstr. 2), 1933 Wilhelmstr. 26, Wilhelmstraße 113.
Vorstand/Direktor der indologischen und religionswissenschaftlichen Abteilung: 1927-1939 Jakob Wilhelm Hauer. - Vorstand/Direktor der vorderasiatisch-semitischen Abteilung: 1921-1947 Enno Littmann 1951-1968 Rudi Paret.
Kein Provenienzbestand im Universitätsarchiv.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 146 Universitätskassenamt, Kliniken- und Institutsrechnungen: Orientalisches Seminar (4 Nrn, 1922-1925).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.01.2025, 08:37 MEZ