Schriftwechsel von Alfred Körber mit Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens
Vollständigen Titel anzeigen
PrAdK I.0290
PrAdK 2.2/245
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 02. Präsidenten >> 02.5. Ständige Sekretäre
1940 - 1955
Enthält: Bericht Alfred Körbers über die Konsequenzen einer Nicht-Neugründung der Akademie, Entwurf, o.J. [nach 1948/49] (Bl. 16-19); über die aktuelle Situation und Wiedergründung, o.J. [nach 1949/50] (Bl. 20-22). Magistratsvorlage zur Finanzierung der Wiedergründung der Akademie, 1950 (Bl. 23f.). Listen: Mitglieder I (1. Fass.), Mitglieder II - Vermerke über NSDAP-Mitgliedschaft (1. Fass.), außerordentliche Mitglieder (1. Fass.), Juni 1950; Vorschlagliste für die Wahlgremien (1. Fass.), Juni 1950; Vorschlagliste für die Wahlkörperschaft (2. Fass.), Mitglieder (2. Fass.), Juli 1950 (Bl. 25-38). Liste der Mitglieder des Gründungsausschusses der "Deutschen Akademie der Künste zu Berlin", Dez. 1952 (Bl. 39); Gründungsausschuß, 1953 (Bl. 40). Entwurfsliste "In die Akademie der Künste zu berufende Mitglieder", 1953 (Bl. 49-51). Todesanzeige für Arthur Kampf, 1950 (Bl. 54). Enth. u.a.: Protokolle der Sitzungen des "Gründungsausschusses der Akademie der Künste" (Teilnehmer in wechselnder Zusammensetzung: Baensch, Benn, Berger, Breitfeld, Gehlhoff, Käte Gläser, Goetz, Günther, Hirsch, Hofer, Jannasch, Karsch, Klauck, Körber, Hilde Körber, Lange, Lemmer, Limbach, Link, Mahler, Moser, Pechstein, Scharoun, Sengpiel, Sintenis, Struck, Max Taut, Tiburtius, Tiessen, Trapp, Wallner-Basté, Werckshagen, Mary Wigman): 9. Jan. 1953: Ausführungen von Tiburtius zu den künftigen Aufgaben der Akademie, von Jannasch über die bisher geleistete Arbeit und den Satzungsentwurf; Plädoyer von Hofer für eine Neu- statt einer Wiedergründung; Problematik der Rechtsnachfolge der preußischen Akademie; Kontroverse um die Übernahme alter Mitglieder; Einwände Scharouns gegen die neue Satzung; Diskussion über die Neueinteilung der Abteilungen; Festlegung auf die Bezeichnung Abteilung "Baukunst" statt "Architektur"; Festlegung der Höchstzahl der Mitglieder (Bl. 42f.). 15. Jan. 1953: Fortsetzung der Beratung des Satzungsentwurfs, Diskussion über den Wahlmodus, die Frage der Stimmübertragung, die Ehrenmitgliedschaft, die Abteilungsdirektoren, den Präsidenten und den Generalsekretär, über den finanziellen Status der Akademie, Kontroverse um den neuen Namen der Akademie, Festlegung auf "Akademie der Künste, Sitz Berlin" (Bl. 44-46). 26. Jan. 1953: Vorlage der Liste der von Tiburtius zu berufenden Mitglieder aufgrund des Inkrafttretens des Gesetzes über die Akademie; Bekanntgabe des Verzichts von Karl Schmidt-Rottluff auf die Mitgliedschaft, Auftrag an Hofer zu Gesprächen mit Schmidt-Rottluff; Diskussion über die Vorschlagslisten für alle Abteilungen, einzelne Ablehnungen und Vorschläge durch Ausschußmitglieder, Frage der Berufungen von Tilla Durieux, Werner Gilles, Lucie Höflich, Ernst Jünger, Werner Kraus, Ernst Pepping und Kurt v. Wolfurt (Bl. 47f.).
54 Bl. Microfilm/-fiche: I/290
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: II/004, II/034, II/046
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:03 MEZ