Berufungssache des Herbert Wulffert, Beklagten ./. Seine Tochter Mette Wulffert, Frau Dr. med. Arnold Freundt, Klägerin. Die Klägerin, deren Mutter eine Oitte(Ocke?) war, verlangt eine neue Schichtung, da die vorgenommene Schichtung unrichtig gewesen sei.
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B-Acta jud, 667
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1501-1600
(1563, 1584) 1596
Darin: Anlage 1: 1584 (Gudenstag nach assumptionis Mariae) Vor dem Offizial teilen sich a. Anna Wulffert, Frau Dr. jur. Franz Holtappel b,. Herbort Wulffert, verheiratet mit Elsa Niehus, c. Hans, d. Albert Wulffert in den Nachlass ihrer Eltern Albert Wulffert und Mette von dem Hoffe, Bürger in Münster. Herbort Wulffert erhält das märkische Lehnsgut Hovestat im Ksp. Albersloh, Ländereien von Coesfeld, Gehölz in der Davert, das Haus in Münster an der Kerckering-Stiege und folgende Ländereien bei Dülmen: einen Kamp vor dem Lüdinghausener Tor entlang der Tiver(?)- oder Mollenbecke, den Teitenrodden zwischen Schmeings Kämpchen und der Schluse, verpachtet an die Erben des Jürgen Tier, ein Stück Land auf dem Gosebrocke, ein Stück Land an der Schwerinck-Wiese Nebenland des Jost Dobbenberg, ein Stück Land an der alten Windmühle neben Dolbergs Kämpchen, verpachtet an Heinrich ton Brincke, zwei Stücke Land im Weddeler zwischen Land des Heinrich Schacke und des Berndt Holterman und 1 Stück Land in der Wetten. Frau Holtappel erhält die Güter Langen und Lütke-Hülsow im Ksp. Buldern, Ländereien bei Dülmen, bei denen als Nachbar oder Pächter Johan Stroitman, Heinrich Konning, Johan Hoffschlag, Heinrich Mollenhecke u. Herman Winens genannt werden, sowie Forderungen an Dietrich Kerckering zu Amelsbüren, Herman Wineken in Dülmen und Pannewitte zu Walstedde. Hans Wulffert erhält das Münster. Lehnsgut Govert im Ksp. Nottuln, die Güter Eswig inLette und Walgers im Ksp. Havixbeck und näher bezeichnete Ländereien vor Dülmen (Nachbarn und Pächter: Baltasar Berg, Herman Hülsow, Johan Pütman, Gerdt Ketterman, Klaus Vüsting, Heinrich Mersman und Arndt von Fulderen). Albert Wulffert erhält das Haupthaus in Münster am Markt bei der alten Therme, Land vor Borken, Hummels-Erbe im Ksp. Bösensell, Land vor Dülmen (Nachbarn: Berndt Nolde, Jorgen Serries, Witwe Evert Vüsting, Jürgen Bocker, Johan Vüstinck, Reinhard Broelman, Dietrich Roleves), sowie eine Forderung an Sundag van Münster zu Naelrodde. Als Tagsfreunde sind bei der Teilung zugegen Ratsherr Dietrich Münsterman und Johan Niehus aus Ahlen . Anlage 2: 24.11. 1563 Franz Coisfelt u.s. Frau Agnes Ocke, sowie Herbert Wulffert u. Frau Klara Ocke versprechen, ihre Schwägerin und Schwestern Anna und Maria Ocke zu befreien von den gemeinschaftlichen Schulden an Peter Landow, Jorgen Moerhoudt, Klaus Hepe, Kornelius Piell, Witwe Dominikus von Bonhusen, Albert Rupe, Johan Wechake, Witwe Goddert Rodde und Küfer (Wintepper, Weinzapfer) Hans Grave. Zeugen: Heinrich Hane und Diederich Benninck. Notar: Johan Niehuis.
Enthält: Erwähnt werden Johan Mersman; Herman Ketteler zu Sythen.
Enthält: Erwähnt werden Johan Mersman; Herman Ketteler zu Sythen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ