Erbstreit der Familie Becker
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GerKer, 540
GerKer Schöffengericht Kerpen
Schöffengericht Kerpen >> 1 Zivilsachen >> 1.2 Erb- und Besitzstreitigkeiten
1725
Enthält: Hier handelt es sich um Akten zum Streit Heinrich Pricks gegen die Erben Beckers, besonders um 5 Viertel aus den 11 Morgen Land im Mödrather Feld. Um weiteren Streit zu vermeiden, verlosten die Erben die Hinterlassenschaft und tauschten - gegen den Ertrag einer halben Märzsaat und den Ackerlohn, wie es Landesbrauch war - Grundstücke untereinander auf. Auf die Spolienklage Pricks gegen Anna Beckers erbat sie zunächst einmal Aufschub für die gerichtliche Einlassung. Heinrich Prick beantragt, sie deshalb wegen Säumnis ("in contumaciam") zu verurteilen. Ihr Anwalt weist den Antrag zurück. Zur Unterstützung reicht er dazu die Original-Erbteilung vom 27.2.1725 und ein Zeugnis der Geschwister für Anna Beckers, dass sie rechtmäßig gehandelt habe, vom 25.10.1725 ein.
Schriftstücke: 13
Archivale
Becker - Sebastian
Becker - Wilhelm, aus Grefrath
Becker - Wilhelm, aus Mödrath
Beckers - Anna, Witwe Peter Keymers
Binsfeld - Bastian
Brewers, Christine
Davipont, Arnold
Keymer (Keyman), Peter
Prick, Heinrich
Reinermann - Adolph d.J.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ