Staatliches Hochbauamt Calw (L) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 128/2 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Staatliche Hochbauämter (L) >> Staatliches Hochbauamt Calw (L)
1813-1963
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
1819 Bauinspektoratsbezirk Nagold, später Calw, für die Kameralamtsbezirke Tübingen, Rottenburg, Bebenhausen, Altensteig, Reutin, Hirsau, Herrenalb und Dornstetten errichtet; um 1833 bis 1850 wieder Sitz in Nagold; 1888 für die Kameralamtsbezirke Altensteig, Calw, Freudenstadt, Neuenbürg und Reutin, 1922 für die Oberamtsbezirke Calw, Freudenstadt, Herrenberg, Nagold und Neuenbürg, nach 1945 für die Landkreise Calw und Freudenstadt zuständig; 1974 in Außenstelle des Staatlichen Hochbauamts Pforzheim umgewandelt.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Das Bezirksbauamt Calw hat in den Jahren 1927 und 1941 umfangreiche Akten an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgeliefert, unter denen sich auch Akten der Bauinspektorate bei den Kameralämtern, der Vorläufer der heutigen Bezirksbauämter, befanden. Vorwiegend handelt es sich um Bauakten von staatlichen Gebäuden in den Kameralamtsbezirken Altensteig, Freudenstadt, Herrenberg, Hirsau und Neuenbürg von 1744 - 1932. Die wenigen Stücke vor 1906 wurden ausgesondert und bei den Ämterakten der A - Serie eingereicht. Der größere Teil der Ablieferung bestand jedoch aus Akten der obengenannten Kameralämter. Diese waren bereits aus Anlass der Ordnung der Kameralamtsbestände in den Jahren 1949 - 1953 herausgezogen und dort verzeichnet worden. Da in vielen Fällen, insbesondere bei den zahlreichen Baubeschreibungen, Kostenvoranschlägen und Plänen, eine einwandfreie Trennung nach der Provenienz nicht möglich war, sind bei Bausachen neben dem Bestand des Bezirksbauamts Calw auch die entsprechenden Akten der Kameralämter zu berücksichtigen.
Der vorliegende Bestand (im Staatsarchiv Ludwigsburg bis zur Abgabe an das Staatsarchiv Sigmaringen als Bestand F 122 bezeichnet) umfasst 45 Büschel = 1,40 lfd. Meter.
Ludwigsburg, Juli 1954
Dr. E. Stemmler
Im Herbst 2009 kamen über Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim, fünf weitere Akten der entsprechenden Provenienz in das Staatsarchiv Sigmaringen (Zugang 2009/54), die von den Praktikanten Anika Mester und Bernhard Homa unter Anleitung des Unterzeichneten erschlossen wurden.
Sigmaringen, im Oktober 2009
Dr. F.-J. Ziwes
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Personal; Gebäudeverzeichnisse; Jahresbaukostenvoranschläge; Baumaßnahmen an staatlichen und kirchlichen Gebäuden (u.a. Kirche Klosterreichenbach).
Behördengeschichte
1819 Bauinspektoratsbezirk Nagold, später Calw, für die Kameralamtsbezirke Tübingen, Rottenburg, Bebenhausen, Altensteig, Reutin, Hirsau, Herrenalb und Dornstetten errichtet; um 1833 bis 1850 wieder Sitz in Nagold; 1888 für die Kameralamtsbezirke Altensteig, Calw, Freudenstadt, Neuenbürg und Reutin, 1922 für die Oberamtsbezirke Calw, Freudenstadt, Herrenberg, Nagold und Neuenbürg, nach 1945 für die Landkreise Calw und Freudenstadt zuständig; 1974 in Außenstelle des Staatlichen Hochbauamts Pforzheim umgewandelt.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Das Bezirksbauamt Calw hat in den Jahren 1927 und 1941 umfangreiche Akten an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgeliefert, unter denen sich auch Akten der Bauinspektorate bei den Kameralämtern, der Vorläufer der heutigen Bezirksbauämter, befanden. Vorwiegend handelt es sich um Bauakten von staatlichen Gebäuden in den Kameralamtsbezirken Altensteig, Freudenstadt, Herrenberg, Hirsau und Neuenbürg von 1744 - 1932. Die wenigen Stücke vor 1906 wurden ausgesondert und bei den Ämterakten der A - Serie eingereicht. Der größere Teil der Ablieferung bestand jedoch aus Akten der obengenannten Kameralämter. Diese waren bereits aus Anlass der Ordnung der Kameralamtsbestände in den Jahren 1949 - 1953 herausgezogen und dort verzeichnet worden. Da in vielen Fällen, insbesondere bei den zahlreichen Baubeschreibungen, Kostenvoranschlägen und Plänen, eine einwandfreie Trennung nach der Provenienz nicht möglich war, sind bei Bausachen neben dem Bestand des Bezirksbauamts Calw auch die entsprechenden Akten der Kameralämter zu berücksichtigen.
Der vorliegende Bestand (im Staatsarchiv Ludwigsburg bis zur Abgabe an das Staatsarchiv Sigmaringen als Bestand F 122 bezeichnet) umfasst 45 Büschel = 1,40 lfd. Meter.
Ludwigsburg, Juli 1954
Dr. E. Stemmler
Im Herbst 2009 kamen über Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim, fünf weitere Akten der entsprechenden Provenienz in das Staatsarchiv Sigmaringen (Zugang 2009/54), die von den Praktikanten Anika Mester und Bernhard Homa unter Anleitung des Unterzeichneten erschlossen wurden.
Sigmaringen, im Oktober 2009
Dr. F.-J. Ziwes
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Personal; Gebäudeverzeichnisse; Jahresbaukostenvoranschläge; Baumaßnahmen an staatlichen und kirchlichen Gebäuden (u.a. Kirche Klosterreichenbach).
51 Akten (1,8 lfd.m)
Bestand
Calw CW; Hochbauamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ