Landwehr-Pionier-Kompanien (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 203
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Behörden und Formationen >> Pionierformationen
1914-1919
Inhalt und Bewertung
Enthält: Akten und Kriegstagebücher mit Anlagen der Landwehr-Kompanien Nr. 1-6 sowie ein Kriegstagebuch des überplanmäßigen Pionierzugs der 2. Landwehr-Division mit Anlagen.
Vgl. auch M 414, M 433/2, M 533.
I.: Zur allgemeinen Geschichte der württembergischen Pionierformationen siehe die Einleitung zum Repertorium des Bestandes M 200. Bei Kriegsausbruch 1914 wurden 2 Landwehr-Pionier-Kompanien planmäßig aufgestellt, die zunächst zur Armierungszwecken im Festungsbereich Straßburg verwandt und später der 2. und 7. Landwehr-Division unterstellt wurden. Eine dritte Landwehr-Pionier-Kompanie wurde im April 1915 aus der 4. Ersatz-Pionier-Kompanie für die 7. Landwehr-Division aufgestellt, eine 4. im September des gleichen Jahres aus der 5. Ersatz-Pionier-Kompanie ebenfalls für die 7. Landwehr-Divison, ab Februar 1917 für die 26. Landwehr-Division. Die 5. und 6. Landwehr-Pionier-Kompanie wurden im Januar 1916 aus dem Ersatz-Pionier-Bataillon 13, zunächst für die 2., ab Februar 1917 dann ebenfalls für die 26. Landwehr-Division gebildet.
II.: Für die allgemeine Bestandsgeschichte der Pionierakten siehe die Einleitung zum Repertorium des Bestands M 200, ebenso für die allgemeinen Verzeichnungs- und Ordnungsprinzipien. Die Reihenfolge der Akten richtet sich wieder nach der "Übersicht über die Friedens- und Feldformationen (Behörden und Truppen) des ehemaligen XIII. Armee-Korps und deren Abwicklungsstellen nach dem Stande vom 1. Januar 1920". Teilweise vorhandene Großbuchstaben-Zahl-Kombinationen (siehe Einleitung zum Repertorium von M 200) gaben nur gelegentlichAnhaltspunkte für die Ordnung der Archivalien der einzelnen Formationen. Der Mobilmachungskalender für die 1. und 2. Landwehr-Pionier-Kompanie, die wie bei der 1. Reserve-Pionier-Kompanie (Bestand M 202) zusammen mit den Zweitschriften der Kriegstagebücher 1938 vom Heeresarchiv Potsdam abgeliefert wurden (während der größte Teil der Mobilmachungskalender im alten Sammelrepertorium bereits zusammengefaßt ist, also schon in der Abwicklungsstelle (siehe Einleitung zum Repertorium des Bestandes M 200) vorhanden war), sind jeweils den Akten der betreffenden Kompanie vorangestellt worden. Hinzu kamen auch ein Kriegstagebuch und die zugehörigen Anlagen eines vom 16. Januar bis 28. August 1917 bestehendem überplanmäßigem Pionierzugs der 2. Landwehr-Division, die aus dem Bestand M 200 hier provenienzgerecht eingeordnet wurden. Die Neuaufnahme der Archivalien erfolgte im Jahre 1973 durch Franz Sautter unter Leitung von Dr. Joachim Fischer. 1987 hat Dr. Bernhard Theil in Zusammenarbeit mit Werner Urban die Titelaufnahmen überarbeitet, ergänzt und geordnet sowie mit einer Einleitung versehen. Der Bestand umfasst jetzt 134 Büschel (=2,2 lfd. m). Stuttgart, im Oktober 1987 Bernhard Theil
Abkürzungsverzeichnis:
Abschn. Abschnitt
Ebtl. Ersatzbataillon
GW Granatwerfer
I.R. Infanterie-Regiment
K. Karte(n)
Komp. Kompanie
L.Bri. Landwehr-Brigade
L.D. Landwehr-Division
Ldw. Landwehr
L.I.R. Landwehr-Infanterie-Regiment
MG Maschinengewehr
MW Minenwerfer
Pi. Pionier(e)
R.I.R. Reserve-Infanterie-Regiment
Sk. Skizze(n)
St.k. Stellungskarte(n)
St.s. Stellungsskizze(n)
2,2 lfd. m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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13.11.2025, 2:39 PM CET